Erzbistum Wien: 27 Erwachsene zur Taufe zugelassen

Taufe (Referenzbild)
Foto: Koval Nadia / Shutterstock
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Der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, hat 27 Erwachsene zur Taufe in katholischen Pfarreien des Erzbistums Wien zugelassen. Dies berichtete das Nachrichtenportal "Kathpress" am Donnerstag.

Neben vier Österreichern werden demnächst auch elf Afghanen, sechs Iraner und Bewerber aus fünf weiteren Ländern getauft. Zwei Drittel der Katechumenen (Taufbewerber) sind männlich sowie im Alter von 20 bis 40 Jahren, berichtet "Kathpress" weiter.

Die Zulassungsfeier ist der Abschluss der einjährigen Vorbereitungszeit auf die Taufe. Im Frühjahr waren in Österreichs etwas mehr als 150 Erwachsene zur Taufe zugelassen worden. Nach Angaben von Daniel Vychytil, dem Zuständigen für das Erwachsenenkatechumenat in Wien sowie Leiter des Koordinationsbüros für Katechumenat und Asyl der österreichischen Bischofskonferenz, dürfte es in Summe in diesem Jahr rund 200 Erwachsenentaufen geben, davon 80 in der Erzdiözese Wien.

Statistisch ist die Kindestaufe mit österreichweit rund 45.000 pro Jahr weiter die Regel. Jedoch ist die Zahl der Erwachsenentaufen (ab 14 Jahren) angestiegen. "Derzeit gibt es zwar wieder mehr ankommende Flüchtlinge, doch der Trend schlägt sich bei den Erwachsenentaufen immer erst mit rund zweijähriger Verspätung nieder, da die Vorbereitung auf die Taufe ein gutes Jahr dauert", wird Vychytil von "Kathpress" zitiert. Dass es im kommenden Jahr wieder mehr sind, schließe er aus den Voranmeldungen.

Kardinal Schönborn machte den Taufkandidaten unterdessen Mut:

"Das Christsein vermittelt eine Hoffnung, die größer ist als die Probleme und Krisen dieser Welt, auch größer als die persönlichen Schicksalsschläge, die einige von euch bereits erlebt haben."

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