Gebetsanliegen des Papstes im August: Für Unternehmen in der Krise

Papst Franziskus am Pfingstsonntag, 20. Mai 2018 im Petersdom
Foto: CNA Deutsch / Daniel Ibanez

In seinem Gebetsanliegen für den Monat August ruft Papst Franziskus zum Gebet für kleinere und mittlere Unternehmen auf. In der Videobotschaft, die der Vatikan am Dienstag veröffentlichte, erinnerte der Papst an die Herausforderungen durch die Coronavirus-Pandemie, mit denen vor allem die Unternehmer aus kleineren Betrieben zu kämpfen haben.

"Lasst uns beten, dass die kleinen und mittleren Unternehmer, die von der wirtschaftlichen und sozialen Krise schwer getroffen wurden, die notwendigen Mittel finden, um ihre Tätigkeit fortzusetzen und den Gemeinschaften, in denen sie leben, zu dienen", lautet der Gebetsaufruf des Papstes.

Franziskus erklärt gleich zu Beginn des Videos, dass sich die Welt als Folge der Pandemie und des Krieges "in einer schweren sozioökonomischen Krise" befinde.

Besonders würdigt der Heilige Vater "diejenigen, die nicht in der Liste der Reichsten und Mächtigsten auftauchen und die trotz aller Schwierigkeiten Arbeitsplätze schaffen und gleichzeitig ihre soziale Verantwortung wahrnehmen, diejenigen, die in das Gemeinwohl investieren, anstatt ihr Geld in Steuerparadiesen zu verstecken". 

Papst Franziskus wörtlich:

Sie alle setzen enorme kreative Kapazitäten ein, um die Dinge von unten zu verändern, woher die beste Kreativität immer kommt. Und mit Mut, Anstrengung und Opfern investieren sie in das Leben und schaffen Wohlstand, Chancen und Arbeit. Beten wir dafür, dass die kleinen und mittleren Unternehmer, die von der wirtschaftlichen und sozialen Krise schwer getroffen wurden, die notwendigen Mittel finden, um ihre Tätigkeit im Dienste der Gemeinschaften, in denen sie leben, fortzusetzen.

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