Heute vor 39 Jahren: Das Attentat auf Papst Johannes Paul II.

Blumen an der Steinplatte auf dem Petersplatz, die an das Attentat erinnert.
Foto: Paul Badde / EWTN

Heute vor 39 Jahren fielen die Schüsse, die Papst Johannes Paul II. töten sollten: Es ist 17 Minuten nach 17 Uhr am 13. Mai 1981. Als das offene Papamobil am Fatima-Gedenktag über den Petersplatz zur Generalaudienz rollt, eröffnet ein türkischer Extremist das Feuer aus einer Pistole. 

Eine der Kugeln, die Mehmet Ali Ağca abgibt, dringt in den Unterleib des Papstes. Eine weitere verletzt ihn leicht an Hand und Schulter. Johannes Paul II. wird sofort in die Gemelli-Klinik gebracht, wo ihn die Ärzte in einer fünfstündigen Operation das Leben retten.

Zur gleichen Stunde ereignete sich im Jahr 1917 die Marienerscheinung Unserer Lieben Frau von Fatima.

Vor einigen Jahren legte der Attentäter, Ali Agca, weiße Rosen im Petersdom in den Grotten der Basilika an das Grab von Johannes Paul II. Dort wird Papst Franziskus am kommenden Montag, dem 100. Geburtstag seines Vorgängers, die heilige Messe feiern.

Der heilige Papst hat seinem Attentäter noch vom Krankenbett aus verziehen – und ihn später im Gefängnis besucht und umarmt. Aus Dankbarkeit für seine Rettung pilgerte Papst Johannes Paul II. nach Fatima, um sich bei der Muttergottes zu bedanken. Im Gepäck dabei: Die aus seinem Bauch entfernte Kugel – vergoldet und in eine kleine Krone gefasst – als Geschenk an Maria.

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