Hirschhausen entschuldigt sich für Äußerung über Eucharistie

Eckart von Hirschhausen hat auf dem Katholikentag mit seinen Äußerungen über die Eucharistie große Empörung verursacht.
Foto: www.katholikentag.de / Benedikt Plesker
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Der Kabarettist Eckart von Hirschhausen hat sich für seine Äußerungen zur Eucharistie entschuldigt. Wie der offizielle Twitter-Kanal des Katholikentags mitteilt, habe er am Morgen öffentlich um Verzeihung gebeten:

Gestern gab es Aufregung um eine Aussage von Eckart von Hirschhausen auf einem Podium des . Er hatte sich wenig respektvoll über das Allerheiligste geäußert. Heute entschuldigte er sich öffentlich. Er habe niemanden verletzen oder beleidigen wollen.

Die Nachfrage, ob es ein nachlesbares öffentliches Statement oder eine Aufzeichnung gebe, wurde verneint. Wörtlich: "Er sagte das im Rahmen eines Biblischen Impulses am Morgen. Wir sehen es so: Wenn dein Bruder sündigt, weise ihn zurecht; und wenn er umkehrt, vergib ihm! (Lk 17,3)"

Wie der Katholikentag in einer weiteren Meldung mitteilte, sei es nicht die Absicht des Kabarettisten gewesen, die Menschen zu verletzen. Ihm sei es darum gegangen, dass Christen ein Signal aussenden sollten, dass sie eine Gemeinschaft bilden angesichts der großen gemeinsamen Herausforderungen.

In der Meldung heißt es weiter, dass Hirschhausen sagte, geschrieben werde wieder "über das, was man nicht sagen wollte". Manchmal brauche es einen Hofnarren, der Dinge ungeschminkt ausspreche. Er selbst sei "auch verletzt" gewesen. Der Mediziner zitierte seine Frau, die als Mediatorin arbeitet. Sie habe einen Grundsatz, der laute: Man solle allen Menschen gute Absicht unterstellen bei dem, was sie tun. Hirschhausen betonte, er wünsche sich, dass es beim Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt "möglich sein wird, gemeinsam zu feiern".

Hirschhausen hatte gestern bei einer Podiumsdiskussion mit Kardinal Woelki auf dem Katholikentag den Leib Christi – der für Katholiken das Allerheiligste Sakrament des Altares ist – als "Oblate" bezeichnet, die ihm wegen Kirchensteuerzahlungen und Ehe mit einer Katholikin zustehe (CNA hat berichtet).

Des weiteren hatte Hirschhausen betont, er würde als evangelischer Christ weiterhin zur Kommunion gehen, da er es nicht verstehen könne, dass sich die Kirche nicht erst um "andere Probleme" kümmere. 

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