Initiative „Neuer Anfang“ fordert Papst Franziskus auf, Synodalen Weg zu stoppen

Synodaler Weg
Foto: Synodaler Weg / Max von Lachner

Die Initiative „Neuer Anfang“ hat Papst Franziskus aufgefordert, die vom Synodalen Weg anvisierten und eingeleiteten Kehrwenden in der überlieferten katholischen Lehre zu verhindern.

„Greifen Sie beherzt ein!“, hieß es in einem Aufruf am Freitag. „Stoppen Sie den pseudodemokratischen Umbau der Kirche! Verteidigen Sie den gemeinsamen Glauben! Und verteidigen Sie die Schwachen gegen die Gewalt des Apparats.“

Die deutschen Bischöfe befinden sich derzeit in Rom zum obligatorischen ad-limina-Besuch bei Papst Franziskus. Dabei wird es, auch in Gesprächen mit verschiedenen Dikasterien, um den Synodalen Weg gehen.

Der Aufruf der Initiative „Neuer Anfang“ charakterisiert den Synodalen Weg „Fortsetzung der Vertuschung kirchlichen Missbrauchs mit anderen Mitteln“.

Weiter erklärte die Initiative: „Der ‚Synodale Weg‘ war und ist das exakte Gegenteil von Synodalität, wie sie Papst Franziskus fordert: gemeinsames Hören auf das Wort Gottes, bis Einmütigkeit da ist.“ Die Katholiken würden „im Glauben und mit ihren Sorgen alleingelassen, weil sich selbstreferentielle Kirchenfunktionäre gerade um Macht und Moral duellieren, statt um die Wiedergewinnung von Salz und Licht zu ringen und das Evangelium neu zum Leuchten zu bringen“.

In diesem Zusammenhang erwähnte „Neuer Anfang“, die Ergebnisse des Synodalen Wegs hätten von Anfang an festgestanden. Entsprechend konstatiert der Aufruf, der Synodale Weg habe „keine ‚Theologie‘ und keine ‚Spiritualität‘, er ist auf Anpassung an die Welt bedacht, fällt auf zeitgeistige Ideologien herein, ist inkompatibel mit der Heiligen Schrift und der kontinuierlichen Lehre der Kirche.“

Der Synodale Weg wolle „mit Gewalt eine andere Kirche herbeiführen“, daher hielt die Initiative abschließend fest: „Wir sind enttäuscht von vielen unserer Bischöfe, die sich feige mit den falschen Verhältnissen und den politischen Akteuren arrangiert haben; Priester fühlen sich verraten und Gläubige wenden sich von ihren Bischöfen ab.“

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