Initiative "Neuer Anfang" lädt zu Online-Studientag über wahre und falsche Reform

Der "Synodale Weg"
Foto: Rudolf Gehrig / CNA Deutsch

Die Initiative "Neuer Anfang", die sich kritisch mit dem "Synodalen Weg" auseinandersetzt, lädt am 19. Juni zu einem Online-Studientag zum Thema: "Wahre und falsche Reform der Kirche – Erneuerung als Überlebensfrage". Die Tagung kann nach Anmeldung kostenlos via YouTube verfolgt werden.

Die Organisatoren schreiben: "Angesichts weitreichender Verwirrung geht es uns bei diesem Studientag um konstruktive Beiträge zur Klärung: Was sind die Kriterien wirklicher Reformen, die zu echter Erneuerung führen können, weil sie die Kirche zurückführt zur Quelle ihres Lebens?"

Mit seinem Motto – "Wahre und falsche Reform der Kirche" – spielt der Studientag auf ein richtungsweisendes Buch des Dominikaners, Konzilstheologen und späteren Kardinals Yves Congar an.

Entsprechend eröffnet der Theologe Martin Brüske am Nachmittag die Tagung mit einem Vortrag über den Klassiker von Congar. Die Dominikanerin Sr. Theresia Mende schließt sich mit einem biblischen Blick auf die Reform-Thematik an – ebenso wie der in Fribourg lehrende Neutestamentler Thomas Schumacher.

Der Kölner Dogmatiker und Ratzinger-Experte Manuel Schlögl fragt, warum die Kirchenväter für die Reform der Kirche unverzichtbar sind. Die Wiener Professorin Marianne Schlosser beschäftigt sich mit dem Themenkomplex "Prophetie und Kirchenreform", während Kardinal Walter Kasper die grundsätzliche Frage stellt, was Synodalität überhaupt bedeutet.

Abgerundet wird das Programm mit Vorträgen von Bernadette Lang und Maximilian Oettingen.

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