Initiative "Neuer Anfang" veröffentlicht umfassende Chronologie zum "Synodalen Weg"

Synodaler Weg
Foto: Synodaler Weg / Max von Lachner

Nachdem der Heilige Stuhl am 21. Juli eine Erklärung zum deutschen "Synodalen Weg" veröffentlicht hat, stellen sich viele Katholiken die Frage: Wie kam es dazu, und was sind die Hintergründe? Seit Donnerstag klärt die Initiative "Neuer Anfang", die sich kritisch mit dem "Synodalen Weg" auseinandersetzt, in einer umfassenden Chronologie darüber auf.

Der umfangreiche Beitrag führt zunächst Zahlen und Fakten zur Lage des Glaubens und seiner Krise auf. Mindestens bis zum Jahr 2015 agieren die deutschen Bischöfe gemeinsam mit Rom als dem Zentrum der Weltkirche.

Ab 2018 geht es dann Schlag auf Schlag: Vorstellung der MHG-Missbrauchsstudie, Aufforderung bei der Frühjahrs-Vollversammlung der deutschen Bischöfe 2019 zu einer "Zäsur", Beschluss eines "verbindlichen synodalen Weges als Kirche in Deutschland". Der weitgehend unbekannte Brief von Papst Franziskus an die Gläubigen in Deutschland wurde ebenfalls 2019 veröffentlicht. Bald kam es zum ersten Einspruch aus Rom, einer deutschen Widerrede dazu, dann die Auseinandersetzung um die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare und zahlreiche andere innerkirchliche Debatten auch auf internationaler Ebene.

Zuletzt warnte der Heilige Stuhl in seiner Erklärung vom Juli, der "Synodale Weg" sei "nicht befugt, die Bischöfe und die Gläubigen zur Annahme neuer Formen der Leitung und neuer Ausrichtungen der Lehre und der Moral zu verpflichten". Es sei "notwendig", dies zur "Wahrung der Freiheit des Volkes Gottes und der Ausübung des bischöflichen Amtes" klarzustellen.

Die Chronologie der Initiative "Neuer Anfang" ermöglicht jedem Interessierten einen Überblick, um durch die Darstellung von Fakten und Ereignissen daraus folgende Entwicklungen und Zusammenhänge zu erkennen. Alle Quellen sind verlinkt.

Das könnte Sie auch interessieren: