Kongregationskapitel: Heiligenkreuzer Abt bleibt Präses der österreichischen Zisterzienser

Abt Maximilian Heim OCist
Foto: screenshot / YouTube / Stift Heiligenkreuz

Abt Maximilian Heim vom bekannten Stift Heiligenkreuz im Wienerwald wurde am Dienstag beim Kongregationskapitel erneut zum Abtpräses der österreichischen Zisterzienserkongregation gewählt. Seine erste sechsjährige Amtszeit hatte er 2016 angetreten.

Heims erster Assistent ist Abt Reinhold Dessl vom Stift Wilhering unweit von Linz. Abt Nikolaus Thiel vom Stift Schlierbach wurde Substitut.

Der Abtpräses sei dafür zuständig, so das Stift Heiligenkreuz in einer kurzen Meldung, "das Leben in den Klöstern der Kongregation zu schützen und zu fördern, das Kongregationskapitel einzuberufen und diesem vorzustehen sowie die regulären Visitationen in den Klöstern der Kongregation – außer dem eigenen – durchzuführen."

Heim stammt ursprünglich aus Deutschland und trat 1983 in Heiligenkreuz ein. 1988 empfing er die Priesterweihe und wurde ins Kloster Stiepel versetzt – eine Neugründung außerhalb von Bochum. 1996 ging er zurück nach Heiligenkreuz und wurde dort drei Jahre später Prior. 2004 ging es dann wieder ins Ruhrgebiet, diesmal als Prior. Schließlich wurde er 2011 zum Abt des Stiftes Heiligenkreuz gewählt.

Seine Doktorarbeit über die Ekklesiologie von Joseph Ratzinger konnte Heim 2002 abschließen. Eine zweite Auflage des Werkes konnte 2005 mit einem Vorwort des unmittelbar zuvor zum Papst gewählten Theologen veröffentlicht werden.

Zur österreichischen Zisterzienserkongregation, die Heim nun bis 2028 anführen soll, gehören die Abteien Rein, Heiligenkreuz (mit den Prioraten Neukloster, Stiepel und Neuzelle), Zwettl, Wilhering, Lilienfeld, Schlierbach sowie das der überlieferten Liturgie verbundene Priorat Hohenfurt (Vyšší Brod) in Böhmen.

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