Krawalle in Portland: Demonstranten greifen Kirche an

Aktivisten demonstrieren in Portland (Oregon, USA) am 4. November 2020.
Foto: Kathryn Elsesser / AFP vis Getty Images

Eine katholische Kirche in der Innenstadt von Portland, Oregon, die Hilfsbedürftigen und Armen hilft, ist bei einem gewalttätigen Protest am Mittwochabend (Ortszeit) beschädig worden. Dabei wurden auch mehrere Kirchenfenster und Glastüren eingeschlagen.

Rund ein Dutzend Demonstranten wurden festgenommen.

Die Kirche St. André Bessette unterhält unter anderem Duschen und Waschmaschinen für Obdachlose, eine Tafel für Arme und weitere Dienste bereit.

Die Polizei veröffentlichte Fotos von zerbrochenen Glastüren am Eingang der katholischen Kirche Saint André Bessette in der Altstadt von Portland.

Die Demonstranten waren unter dem Motto "Demokratie verteidigen" durch Portland marschiert. Darunter befanden sich linksradikale Anarchisten, wie Governeurin Kate Brown mitteilte, die mithilfe der National Guard die Krawalle befrieden ließ. 

In Portland demonstrieren seit Monaten linksextreme Gruppierungen, vorgeblich wahlweise gegen Rassismus, Polizeibrutalität oder "Faschismus". Dabei kommt es immer wieder zu Gewaltverbrechen und Vandalismus.

Unterdessen haben katholische Pfarreien und Freiwilligengruppen ihre Unterstützung Obdachloser und Betroffener der Coronavirus-Pandemie verstärkt. Schüler der Central Catholic High School etwa verteilten allein im Monat Mai über 1.000 Mittagessen.

Erzbischof Alexander Sample hat wiederholt zu Frieden und friedlichem Einsatz gegen Rassismus aufgerufen. Mit Gewaltaktionen sei dieses Problem nicht zu lösen, so der Hirte. 

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