"Lebendiges Zeichen": Bischof Bätzing dankt Kirche in Polen für Tag der Solidarität

Bischof Georg Bätzing
Foto: Bistum Limburg

In einem Brief an Erzbischof Stanisław Gądecki hat der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing von Limburg, dem Vorsitzenden der polnischen Bischofskonferenz für den Tag der Solidarität angesichts der Flutkatastrophe gedankt.

Diese Initiative sei "ein lebendiges Zeichen der Mitmenschlichkeit und der christlichen Verantwortung", heißt es in dem Brief vom Donnerstag. "Ihre Initiative ist ein lebendiges Zeichen der Mitmenschlichkeit und der christlichen Verantwortung. Und sie stärkt das Band zwischen unseren Völkern, das in der Vergangenheit nicht selten zerrissen wurde, um doch immer wieder erneuert zu werden."

Die katholische Kirche in Polen wird am 25. Juli einen Tag der Solidarität mit den Flutopfern in ganz Europa begehen. Erzbischof Stanisław Gądecki, der Vorsitzende der polnischen Bischofskonferenz, kündigte die Initiative in einer Botschaft an, die am 18. Juli in allen Kirchen in ganz Polen verlesen werden soll.

Er sagte: "In den letzten Tagen haben wir viele menschliche Dramen erlebt, die durch heftige Stürme und Überschwemmungen verursacht wurden, sowohl in unserer Heimat als auch in Deutschland, Belgien und den Niederlanden."

"Viele Familien haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren, und die Medien berichten über Tote und Vermisste, besonders in Deutschland."

"Gleichzeitig übermittle ich den Vorsitzenden der Bischofskonferenzen von Deutschland, den Niederlanden und Belgien den Ausdruck unserer Unterstützung und die Zusicherung der geistlichen Nähe der Kirche in Polen", sagte er.

Bischof Bätzing sagte dazu am heutigen Donnerstag: "Die Kirche in Polen trägt zu dieser Solidarität mit den Opfern bei – über die Grenzen der Nationen, die uns trennen und verbinden, hinweg. So sind wir katholisch".

Das könnte Sie auch interessieren: