"Mater Ecclesiae": Die Mutter der Kirche feiert Namenstag

Die Marien-Ikone bei den Dominikanerinnen auf dem Monte Mario in Rom.
Foto: Paul Badde / Vatican Magazin
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Einen neuen Marien-Gedenktag – mit einem seit Jahrhunderten verbreiteten Titel – feiert die Weltkirche am heuigen Montag nach Pfingsten: Der Tag "Maria, Mutter der Kirche" – Mater Ecclesiae – ist ein Gedenktag für die gesamte Kirche, so Kardinal Robert Sarah, der die zuständige Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung leitet, im dazugehörigen Schreiben bei der Einführung im Jahr 2018. 

Den Namen "Mater Ecclesiae" trägt bekanntlich auch das Kloster in den Vatikanischen Gärten, in denen Papst emeritus Benedikt XVI. residiert.

Papst Franziskus habe sich dazu entschieden, nachdem er sorgfältig erwogen habe, "wie sehr die Förderung dieser Verehrung dem Verständnis für die Mutterschaft der Kirche (...) und der unverfälschten Marienfrömmigkeit noch mehr nutzen kann".

Die Entscheidung des Pontifex, den Gedenktag am Pfingstmontag zu feiern, betont die geistliche Mutterschaft Mariens, so Kardinal Sarah. 

"Die Verbindung zwischen der Lebenskraft der Kirche zu Pfingsten und der mütterlichen Sorge Mariens für die Kirche tritt dadurch offen zutage."

Wie der Vatikan erinnerte, hat der Gedenktag Beatæ Mariæ Virginis Ecclesiæ Matris sehr tiefe Wurzeln: Das Verständnis der Jungfrau Maria als Mutter Gottes, der Gläubigen, der Jünger, wie eben der Kirche geht zurück auf die frühe Christenheit. 

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