Meister Marini geht: Päpstlicher Zeremoniar zum Bischof von Tortona ernannt

Abschlussmesse zum Weltjugendtag in Panama im Jahr 2019: Papst Franziskus (links) mit Zeremonienmeister Guido Marini.
Foto: Xonn / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
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Die ganze Welt kennt diese elegante wie fromme Gestalt  an der Seite der Päpste: Wo immer Papst Franziskus und vor ihm Benedikt XVI. eine öffentliche Messe feierten, Andachten abhielten, Gottesdienste zelebrierten, war Monsignore Guido Marini zur Stelle. 

Als Zeremoniar der Päpste ist Marini nicht nur für Liturgie-Fans so etwas wie eine "lebende Legende": Er fiel stets durch seine gleichzeitig zuvorkommende wie zurückhaltende Art auf.

Nun soll der seit 2007 amtierende Zeremonienmeister aus Rom befördert werden: Wie Vatikanisten bereits heute morgen meldeten, hat Papst Franziskus entschieden, dass Monsignore Marini zum Bischof von Tortona ernannt wird. 

Damit kehrt der Italiener in seine Heimat zurück: Der 1989 zum Priester geweihte Marini stammt aus Genua. Der neue Wirkungsort Marinis ist ein Bistum in der Kirchenprovinz seiner Heimat und dem Erzbistum Genua unterstellt.

Das bestätigte Erzbischof Marco Tasca von Genau am heutigen 29. August. 

Marini ist promovierter Kirchenrechtler und Zivil-Jurist. Er diente der Kirche in einer ganzen Reihe akademischer Funktionen, vor allem im Bereich der Liturgie und Pädagogik. Papst Benedikt XVI. ernannte ihn 2007 zum Zeremoniar und damit zum Nachfolger seines Namensvetters, Erzbischof Piero Marini.

Das Amt für die Liturgischen Feiern des Papstes, Officium de Liturgicis Celebrationibus Summi Pontificis, ist spätestens seit der Renaissance für die liturgischen Feiern der Päpste zuständig. 

Wer Marini nachfolgt, ist zur Stunde noch unklar, auch wenn in Kirchenkreisen wie Sozialen Medien bereits kräftig spekuliert wird.  

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