Nach Blutbad in Los Angeles: Erzbischof ruft zum Gebet auf

Erzbischof José Gomez von Los Angeles
Foto: CNA
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Erzbischof José H. Gomez von Los Angeles hat zum Gebet für die Opfer und Betroffenen des jüngsten Blutbads in Kalifornien aufgerufen.

Bei dem Angriff am Mittwochabend (Ortszeit) in einem Country-Musikclub wurden mindestens 12 Menschen getötet, darunter ein Polizist. 

Der Angreifer, ein 28 Jahre alter Mann, starb ebenfalls am Tatort – die genauen Umstände seiner eigenen Tötung sind noch nicht bekannt.

Über 20 Verletzte wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. 

In einer von der Erzdiözese Los Angeles veröffentlichten Erklärung rief Erzbischof Gomez zum Gebet für die Familien der Opfer auf und für diejenigen, die bei der Schießerei getötet oder verletzt wurden.

Er bezeichnete Sergeant Ron Helus vom Amt des örtlichen Sheriffs als "heldenhaften Beamten", der im Dienst zum Schutz anderer Menschen getötet wurde.

Helus, der im nächsten Jahr in den Ruhestand gehen sollte, war das erste Opfer, das öffentlich identifiziert wurde. Beim Einsatz erlitt er mehrere Schusswunden und starb in einem nahegelegenen Krankenhaus.

"Möge Gott den Verstorbenen ewiges Licht geben und ihren Lieben Trost und unserer Gemeinschaft Frieden bringen", sagte Gomez.

Das Tatmotiv des Amokläufers ist bislang noch unklar. Er wurde als ehemaliger Soldat des Marine Corps identifiziert, der unter anderem in Afghanistan gedient haben soll.  

Die Schießerei ist die jüngste nach einem antisemitischen Angriff auf eine Synagoge in Pittsburgh am 27. Oktober, bei dem 11 Menschen während eines Gottesdienstes getötet wurden, wie CNA Deutsch berichtete.

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