Osterfreude in der Coronavirus-Krise: Bischof Hanke über Lockerung des Gottesdienstverbots

Regierungserklärung in München spricht von öffentlichen Gottesdiensten ab 3. Mai – Schutzkonzept der bayerischen Bistümer soll für Sicherheit sorgen

Bischof Gregor Maria Hanke OSB
Foto: pde

Mit Blick auf eine Rückkehr zu öffentlichen Gottesdiensten in Bayern und anderen Bundesländern hat Bischof Gregor Maria Hanke von Eichstätt die Frohe Botschaft der Osterzeit betont und an die Herausforderungen der kommenden Tage und Wochen erinnert.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat in einer Regierungserklärung am heutigen Montag angekündigt, dass voraussichtlich ab 3. Mai unter strengen Auflagen die öffentliche Feier von Gottesdiensten im Freistaat wieder möglich sein sollte.

Dazu wird die Freisinger Bischofskonferenz, in der die bayerischen Bistümer vertreten sind – ebenso wie Speyer - in den kommenden Tagen ein Schutzkonzept erarbeiten.

Dabei geht es unter anderem um die Teilnehmerzahlen, Abstände unter Gläubigen sowie weitere Hygienemaßnahme in Bayerns Kirchen. 

Entgegen mancher weltlichen Medienberichte sind zahlreiche Gotteshäuser während der Coronavirus-Krise für Beter und Besucher geöffnet geblieben – nur die öffentliche Feier von heiligen Messen und andere "Zusammenkünfte", wie der Berliner Bundesregierung es formulierte, ist verboten worden.

Vor diesem Hintergrund wandte sich Hanke am heutigen 20. April in einer neuen Videobotschaft an die Gläubigen.

Leichte Lockerungen treten langsam in Kraft, so der Eichstätter Hirte, dennoch gebe es weiterhin große Hürden zu nehmen. Hanke erinnert die Gläubigen jedoch vor allem an die Präsenz Gottes in der Krise.

"In all diesen schwierigen Phasen, die wir erleben mussten, ist der Herr, der Auferstandene da. Er will uns seine Osterfreude, sein neues Leben schenken."

Der Bischof von Eichstätt dankt zudem allen, die dazu beitragen, diese Situation zu bewältigen, darunter die Ärzte, Pfleger und das gesamte Personal in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen.

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