Papst Franziskus auf dem Weg in den Irak: Ein Treffen mit Flüchtlingen vor Abflug

Papst Franziskus vor dem Abflug zu seiner Reise in den Irak vom 5. bis 8. März 2021 am Flughafen Fiumicino in Rom.
Foto: Daniel Ibanez / CNA Deutsch
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Papst Franziskus traf sich am frühen Freitag mit irakischen Flüchtlingen in Rom, bevor er noch in den Morgenstunden am Flughafen Fiumicino in den Flieger nach Bagdad gestiegen ist.

Der Papst verbrachte einige Augenblicke mit etwa einem Dutzend Flüchtlingen aus dem Irak und Kardinal Konrad Krajewski, so eine Erklärung von Matteo Bruni, dem Direktor des Pressebüros des Heiligen Stuhls, am 5. März.

Die irakischen Flüchtlinge werden seit ihrer Ankunft in Italien von Katholiken und der Sozialgenossenschaft Auxilium betreut.

Das Treffen fand kurz vor 7 Uhr morgens statt, als Papst Franziskus auf dem Weg zum internationalen Flughafen Fiumicino in Rom war, um seinen Alitalia-Flug nach Bagdad zu besteigen.

Die Maschine soll um 14 Uhr Ortszeit im Irak landen. Papst Franziskus wird der erste Papst in der Geschichte sein, der den Irak besucht, wie CNA Deutsch berichtete.

Nach seiner Ankunft auf dem internationalen Flughafen von Bagdad ist ein Treffen mit dem irakischen Premierminister Mustafa Al-Kadhimi geplant, bevor der Papst den irakischen Präsidenten Barham Salih im Präsidentenpalast besuchen wird, wo der Papst eine Rede vor einer Versammlung von zivilen Behörden halten wird.

Später am Freitagabend wird Papst Franziskus einheimische irakische Katholiken in der syrisch-katholischen Kathedrale Unserer Lieben Frau der Erlösung, auch bekannt als Sayidat al-Nejat, besuchen, dem Ort eines Selbstmordattentats durch den  Islamischen Staat  (IS) Irak während der Sonntagsmesse im Jahr 2010, bei dem 52 Menschen getötet wurden.

Am Vorabend seines Fluges in den Irak ging Papst Franziskus in die Basilika Maria Maggiore, um die Fürsprache und den Schutz der Jungfrau Maria auf seiner Reise zu erbitten.

Papst Franziskus besucht den Irak vom 5. bis 8. März in einer Reise, die die Hoffnung der verfolgten christlichen Minderheit des Landes stärken und die Brüderlichkeit und den interreligiösen Dialog fördern soll.

In etwas mehr als drei Tagen wird Franziskus 900 Meilen im Irak zurücklegen und sich mit politischen Führern, prominenten muslimischen Geistlichen und christlichen Gemeinden treffen.

"Ich komme als Pilger, als bußfertiger Pilger, um vom Herrn Vergebung und Versöhnung zu erflehen nach Jahren des Krieges und des Terrorismus, um von Gott den Trost der Herzen und die Heilung der Wunden zu erbitten", sagte Papst Franziskus in einer Videobotschaft, die am 5. März veröffentlicht wurde. 

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