Papst Franziskus soll wieder öffentliche Generalaudienzen abhalten

Kameras übertragen die Generalaudienz mit Papst Franziskus während der Coronavirus-Pandemie am 1. April 2020.
Foto: Vatican Media

Die Öffentlichkeit wird ab dem 2. September nach fast sechsmonatiger Abwesenheit wegen der Coronavirus-Krise wieder an den Generalaudienzen von Papst Franziskus teilnehmen können.

Die Präfektur des Päpstlichen Hauses kündigte am heutigen Mittwoch an, dass die Generalaudienz des Papstes am kommenden Mittwoch wieder "in Anwesenheit der Gläubigen" stattfinden werde.

Die Audienzen werden den ganzen September über im San-Damaso-Hof des Apostolischen Palastes abgehalten – auf Anraten von Behörden, die versuchen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Die Generalaudienzen finden normalerweise entweder auf dem Petersplatz oder in der Audienzhalle Paul VI. statt. Doch als die Pandemie im März in Italien ausbrach, verlegte der Papst seine Generalaudienzen in die Bibliothek des Apostolischen Palastes, wo sie ohne öffentlichen Zugang stattfanden.

Ab dem 11. März 2020 wurden die Audienzen nur noch per Video übertragen.

Das Pressebüro des Heiligen Stuhls erklärte damals, die Entscheidung sei "notwendig, um die Gefahr einer Ausbreitung des COVID-19 zu vermeiden, die dadurch entsteht, dass sich während der Sicherheitskontrollen für den Zugang zum Platz, wie von den italienischen Behörden gefordert, Menschen ansammeln".

Die Präfektur wies heute darauf hin, dass die Audienz im September um 9.30 Uhr Ortszeit beginnen soll und "für alle, die dies wünschen, offen sein wird, ohne dass Eintrittskarten benötigt werden".

Die Anwesenden werden ab 7.30 Uhr durch die Bronzetüren, die sich unter der rechten Kolonnade auf dem Petersplatz befinden, in den Innenhof eingelassen.

Italien hat bis zum 26. August 261.174 Fälle von COVID-19 und 35.445 damit zusammenhängende Todesfälle gemeldet, so das Johns Hopkins Coronavirus Resource Center.

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