Papst Franziskus trifft sich mit Facebook-Chef Mark Zuckerberg im Vatikan

Papst Franziskus mit Mark Zuckerberg, dessen Ehefrau Priscilla Chan und Vatikan-Sprecher Greg Burke am 29. August 2016.
Foto: L'Osservatore Romano

Papst Franziskus hat den Mit-Begründer und Geschäftsführer von Facebook im Vatikan empfangen. Mark Zuckerberg besuchte den Pontifex zusammen mit seiner Frau, Priscilla Chan.

Der Besuch ist der jüngste einer ganzen Reihe von Teffen mit den Entscheidern der digitalen Revolution. 

Wie der Vatikan mitteilte, sprachen Franziskus und Zuckerberg "darüber, wie Kommunikationstechnologien Armut erleichtern können, eine Kultur der Begegnung ermutigen und eine Botschaft der Hoffnung bringen können, besonders den am meisten Benachteiligten". 

Die Themen Armut und Hoffnung für die Marginalisierten sind ein Kernanliegen des Papstes, der seit seiner Wahl vor drei Jahren praktisch pausenlos darüber gesprochen hat. 

Auch wenn er in Interviews sagte, dass er weder Mobilgerät noch Rechner habe, scheint Franziskus das Potential des Digitalen Zeitalters zu ahnen – spezifisch mit Blick auf die Vorteile der neuen Technologien für die Evangelisierung und die Unterstützung der menschlichen Würde.

Sein Treffen mit Mark Zuckerberg ist das vierte dieser Art in diesem Jahr.

Am 15. Januar begrüßte Franziskus den Vorstandsvorsitzenden von Alphabet, der Muttergesellschaft von Google, Eric Schmidt. Eine Woche später gab er dem Geschäftsführer von Apple, Tim Cook, ebenfalls eine Privataudienz.

Kevin Systrom, Geschäftsführer von Instagram, besuchte den Papst am 26. Februar. Wenige Wochen später startete der Vatikan ein Instagram-Konto im Namen des Papstes. Das primär auf Bilder konzentrierte Medium gehört –  wie etwa auch WhatsApp – mittlerweile dem Facebook-Konzern.

Gerne trifft sich der Papst auch mit Prominenten, die sich für Anliegen einsetzen, die auch ihm wichtig sind. So kam Hollywood-Schauspieler Leonardo DiCaprio am 28. Januar 2016 zu einer Begegnung in den Vatikan. Die beiden sprachen über die Umwelt und den Klimawandel.