Papst Franziskus und Hieronymos II.: Gemeinsam auf dem Weg der Geschwisterlichkeit

Der Besuch des griechisch-Orthodoxen Erzbischofs von Athen und Oberhaupts der autokephalen orthodoxen Kirche von Griechenland

Begegnung von Papst Franziskus und Erzbischof Hierinymos II.
Foto: Vatican Media
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Gestern Abend beschloss der Heilige Vater seinen Tag mit einem etwa halbstündigen Treffen mit Seiner Seligkeit Hieronymos II., dem orthodoxen Erzbischof von Athen. Der Gast war gegen 18.50 Uhr (Athener Zeit) zu seinem Höflichkeitsbesuch bei Papst Franziskus in der Apostolischen Nuntiatur von Athen eingetroffen und bis etwa 19.20 Uhr geblieben.

Bereits am Vortag hatte eine Begegnung der beiden im
Thronsaal des Amtssitzes des orthodoxen Erzbischofs in Athen stattgefunden.

Der katholische Fernsehsender EWTN.TV übertrug die Papstreise nach Zypern und Griechenland live. 

"Während des Treffens haben - wie der Vatikan bekanntgab - der Papst und der Erzbischof das Ehrenbuch unterzeichnet. Zuerst der Erzbischof mit den Worten: Heute Abend, am 5. Dezember 2021, dem Fest des heiligen Sabas, sind mein Gefolge und ich gekommen, um dem Papst und heiligsten Bruder von Rom, Franziskus, für seinen Besuch in Griechenland zu danken. Wir grüßen ihn und wünschen ihm gute Fahrt. Der heilige Gott segne uns.

Danach schrieb Papst Franziskus: Mit Freude und Friede begegne ich meinem geliebten Bruder Hieronymos II.. Ich danke ihm für seine brüderliche Güte, seine Milde, seine Geduld. Der Herr schenke uns, weiter gemeinsam diesen Weg der Geschwisterlichkeit und des Friedens zu gehen. Ich danke Seiner Seligkeit Hieronymos II. für die Großzügigkeit uns zu helfen, gemeinsam zu gehen. Der Herr segne unsere beiden Schwesternkirchen und die heilige Gottesmutter helfe uns.

Daraufhin folgte der Austausch der Geschenke: Hieronymos II. beschenkte Papst Franziskus mit zwei Büchern, eines zur schmerzhaften Geschichte der Griechen in Kleinasien zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts und eines zu den Toten der griechischen Revolution. Zudem brachte er dem Papst, auf Bitte eines Priesters, ein Bild der Muttergottes mit dem Jesuskind.

Der Papst seinerseits überreichte dem griechisch-orthodoxen Erzbischof die Medaille zur Papstreise und das Buch zur Statio Orbis vom 27. März 2020, das in der vatikanischen Verlagsbuchhandlung erschienen ist.

Zum Inhalt der Gespräche, die in Anwesenheit der zwei jeweiligen Delegationen erfolgt waren, wurde nichts weiter bekanntgegeben. 

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