Papst Franziskus: Wir müssen das Staunen vor Gott wieder entdecken

Das sonntägliche Angelus-Gebet
Foto: Vatican Media / CNA
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Beim Angelus-Gebet am Sonntag hat Papst Franziskus zu den Gläubigen, die sich auf dem Petersplatz versammelt hatten, über das liturgische Hochfest der Geburt Johannes des Täufers gesprochen.

Obwohl dessen Eltern schon alt waren, habe Gott gezeigt, dass er "nicht von unseren Logiken und von unseren beschränkten menschlichen Fähigkeiten abhängig ist. Wir müssen lernen, zu vertrauen, und angesichts des Geheimnisses Gottes zu schweigen und in Demut und Stille sein Werk betrachten, das sich in der Geschichte offenbart und das oftmals unsere Vorstellungen übersteigt", so der Papst.

Der Name Johannes bedeutet "Gott ist gnädig" und der Täufer, ein "umsonst gegebenes und schon nicht mehr erwartetes Geschenk, wird Zeuge und Bote der Gnade Gottes sein für die Armen, die mit demütigem Glauben sein Heil erwarten" erinnerte Franziskus.

Die Geburt Johannes des Täufers, so weiter der Papst, ist "von einem frohen Empfinden des Staunens, der Überraschung und der Dankbarkeit umgeben."

"In Anbetracht dessen fragen wir uns: Wie ist mein Glaube? Freudig oder flach? Habe ich diesen Sinn des Staunens, wenn ich von Evangelisierung höre? Nehme ich die Gnade in mir wahr? Kann ich die Tröstungen des Heiligen Geistes spüren oder bin ich dafür verschlossen? Fragen wir uns, wie unser Glaube ist? Offen für die Überraschungen Gottes?"

Am Ende rief der Papst die Jungfrau Maria an und erklärte, es müsste uns "immer mehr bewusst sein, dass in der Erziehung eines Kindes die Eltern als Mitarbeiter Gottes wirken. Das ist eine wirklich erhabene Aufgabe, die aus jeder Familie ein Heiligtum des Lebens macht."

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