Pater César 'gesellt sich zu den vielen Märtyrern der Kirche in der heutigen Welt'

Ordensoberer der Salesianer würdigt von Islamisten ermordeten Geistlichen: 'Möge das Blut von Pater Cesar der Same für neue Christen sein'

Trauerkerzen
Foto: blickpixel / Pixabay (CC0)
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Nach der Ermordung eines Salesianers durch Islamisten in Burkina Faso hat der Generalobere der Salesianer Don Boscos die Lebensleistung des Priesters gewürdigt. Pater Antonio César "gesellt sich zu den vielen Märtyrern der Kirche in der heutigen Welt", schreibt Pater Ángel Fernández Artime in einem Brief an alle Mitglieder der Ordensfamilie.

Pater Antonio Cesar Fernandez und vier Zollbemate wurden nach Angaben des Ordens am vergangenen Freitag bei "einem dschihadistischen Angriff zwischen Togo und Burkina Faso ermordet". 

"Noch vor ein paar Monaten haben wir ihn in Burkina Faso getroffen, in seiner Gemeinde in Ouagadougou, die er als Pfarrer leitete", schreibt Pater Angel Fernandez Artime. "Er war ein guter Mensch und ein Mann Gottes, der wie der Herr selbst, der in seinem Leben nur 'Gutes getan hat', vor allem unter seinem geliebten afrikanischen Volk".

Immer wieder erhalte er die Nachricht vom natürlichen Tod eines Mitbruders, so der Generalobere.

"Doch unser Mitbruder Antonio César wurde aus dem Leben gerissen, es wurde ihm ohne Grund weggenommen."

Pater César war 72 Jahre alt, hatte vor 55 Jahren die ewigen Gelübde abgelegt und war vor 46 Jahren zum Priester geweiht worden, schreibt der Ordensobere.

Abschließend lädt Pater Artime ein, für das Leben des ermordeten spanischen Ordensmannes zu danken. "Betet auch zum Vater, damit er den Menschen hilft, diesen Eskalationen der Gewalt, die nur das Böse bewirkt, ein Ende zu setzen. Und der gute Gott möge gewähren, dass das Blut von Pater César, das auf afrikanischem Boden vergossen wurde, der Same für neue Christen ist". 

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