Philippinische Bischöfe beten Rosenkranz gegen Gewalt im Drogenkrieg

Rosenkranz
Foto: Flickr / Niharb (CC-BY-BC-ND-20)
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Zu einer Gebetsaktion gegen die Gewalt im eskalierenden Konflikt zwischen Regierung und Drogenhändlern hat die Philippinische Bischofskonferenz aufgerufen.

33 Tage lang - bis zum Fest der Unbefleckten Empfängnis am 8. Dezember - werden Katholiken täglich dafür den Rosenkranz beten.

Rund 4.000 Tote hat der Ende vergangenes Jahr begonnene Drogenkriegs von Präsident Rodrigo Duterte bislang  gefordert. Die Polizei beschreibt Tötungen als Fälle von Selbstverteidigung gegen bewaffnete Banden; Kritiker werfen ihr vor, außergerichtliche Hinrichtungen zu verüben. Außerdem kommt es zu Gewalt durch Bürgerwehren.

"Bereut, damit ein Heilungsprozess einsetzen kann. Dem Töten ein Ende zu machen ist nur eine erster großer Schritt. Der Weg der Heilung unserer auf den Kopf gestellten Nation wird noch ein weiter sein", sagte Erzbischof Socrates Villegas, Vorsitzender der Phillipinischen Bischofskonferenz.

"Gottes Volk, lasst uns zum Herrn zurückkehren... Wir haben die Dunkelheit statt des Lichts gewählt... Wir haben Gewalt statt Frieden gewählt".

Rund 3.000 Philippinos kamen am 5. November zur Feier der heiligen Messe und einer Prozession entlang der Abenida Epidanio de los Santos, einer historischen Straße in Manila, auf der auch schon ein friedlicher Marsch eine wichtige Rolle in der Beendigung der Diktaktur von Ferdinand Marcos im Jahr 1986 spielte.

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