Was an der neuen offiziellen Übersetzung der Bibel anders sein wird

Eine der schönsten und wichtigsten Formen, die Bibel zu lesen, ist als Gebet in der Lectio Divina.
Foto: Gemeinfrei via Pixabay
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Zehn Jahre hat es gedauert, nun soll im Herbst die überarbeitete Einheitsübersetzung der Bibel erscheinen. Theologen, Bibel- und Sprachwissenschaftler sowie weitere Fachleute haben so lange an der ursprünglich 1979 erschienenen Einheitsübersetzung gearbeitet. Vor wenigen Tagen hat die vatikanische Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung ihr "Recognitio" gegeben, und die Übersetzung anerkannt.

Die Fassung der Heiligen Schrift wurde auf der Basis überarbeitet, dass neue Erkenntnisse zu frühen Textzeugen, eine engere Orientierung am Urtext und die Berücksichtigung von Änderungen im aktuellen Sprachgebrauch einfliessen können. Die Einheitsübersetzung wird über Deutschland, Österreich und die Schweiz hinaus im gesamten deutschsprachigen Raum genutzt. Sie ist die allgemein genutzte katholische Bibel für Liturgie, Schule und Katechesen. Die Katholische Bibelanstalt Stuttgart bereitet auf dieser Textgrundlage neue Bibelausgaben vor, und die Überarbeitung der Liturgischen Bücher.