Wegen Covid-19-Pandemie: Papst Franziskus sagt Taufe in Sixtinischer Kapelle ab

Papst Franziskus tauft ein Kind in der Sixtinischen Kapelle am 10. Januar 2016
Foto: CNA / Vatican Media

Papst Franziskus wird an diesem Sonntag wegen der Coronavirus-Pandemie keine Babys in der Sixtinischen Kapelle taufen.

Das Pressebüro des Heiligen Stuhls gab am 5. Januar bekannt, dass die Neugeborenen stattdessen in ihren Heimatpfarreien getauft werden sollen.

"Aufgrund der gesundheitlichen Situation wird die traditionelle Kindertaufe, die der Heilige Vater am Sonntag der Taufe des Herrn in der Sixtinischen Kapelle feiert, in diesem Jahr vorsichtshalber nicht stattfinden", so die Pressestelle.

Mehr als 75.000 Menschen sind in Italien an COVID-19 gestorben – die höchste Zahl aller Länder in Europa. Die italienische Regierung erwägt derzeit weitere Restriktionen – so wie alle Nationen Europas.

Johannes Paul II. begann die päpstliche Tradition, Kinder in der Sixtinischen Kapelle am Fest der Taufe des Herrn zu taufen.

Vergangenes Jahr taufte Papst Franziskus 32 Säuglinge – 17 Jungen und 15 Mädchen – allesamt Sprösslinge von Mitarbeitern im Vatikan.

Er sagte den Eltern, dass sie sich keine Sorgen machen sollten, wenn ihre Kinder bei der Messe weinen.

"Lasst die Kinder schreien", sagte der Papst. "Es ist eine schöne Predigt, wenn ein Kind in der Kirche weint, eine schöne Predigt."

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