In der Wallfahrtskirche "Maria Hilf" in Batzhausen in der Oberpfalz ist es Anfang Juli zu einem bedeutenden Diebstahl in fünfstelliger Höhe gekommen.

"Unbekannte Täter" brachen laut Polizeibericht vom Montag zwischen dem 3. und 10. Juli "die Eingangstüre" der kleinen Kapelle auf. "Im inneren der Kirche wurde dann ein Metallgitter, sowie die Tür zur Sakristei, gewaltsam geöffnet."

"Aus der Kirche wurden 16 vergoldete Kerzenständer und ca. 30 Orgelpfeifen entwendet", heißt es im Polizeibericht weiter. "Der Beuteschaden" werde auf rund 24.000 Euro geschätzt, während "der Sachschaden" etwa 40.000 Euro betrage.

"Nachdem Heiligenfiguren und Gemälde zurückgelassen wurden, war die Zielrichtung der Täter wohl das Buntmetall", erklärte die Polizei.

Die Wallfahrt in Batzhausen – gelegen im Bistum Eichstätt – geht zurück auf einen Bildstock. Im Jahr 1744 wurde dann eine Holzkapelle für die Muttergottes errichtet. Schon fünf Jahre später erfolgte ein Neubau der Kapelle aus Stein, der 1755 erweitert wurde. 1795 wurde schließlich ein Glockenturm hinzugefügt.

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