Kardinal Burke: "Wir müssen zur heiligen Tradition zurückkehren"

Kardinal Raymond Leo Burke
CNA / Joaquín Peiró Pérez

Der US-amerikanische Kardinal Raymond Burke hat die Gläubigen aufgerufen, "in ihren Gemeinden [zu] bleiben und für die Wahrheit des Glaubens [zu] kämpfen. Im Interview mit der katholischen Wochenzeitung "Die Tagespost" (aktuelle Ausgabe) warnte der ehemalige Präfekt der Apostolischen Signatur: "Wenn alle austreten, fiele die Kirche sonst denen in die Hände, die den katholischen Glauben und seine Praxis zerstören."

"Wir müssen zur heiligen Tradition zurückkehren", forderte Burke. "Der Glaube ist Gottes Werk und kommt durch die Überlieferung der Apostel zu uns. Das ist keine Starrheit, sondern Treue zur Tradition, und dazu sind die Bischöfe durch den Eid verpflichtet, den sie bei ihrer Bischofsweihe geleistet haben."

Die Gläubigen ermunterte Burke, "die Kommunikationsmittel [zu] nutzen, um die Botschaft zu verbreiten und zum Beispiel die klassischen Darlegungen des katholischen Glaubens zu veröffentlichen". Es sei außerdem notwendig, "mit dem Pfarrer über diese Themen zu sprechen".

Mit Blick auf das Thema Synodalität sagte der Kardinal, historisch gesehen seien Synoden "ein Weg, um herauszufinden, wie man den katholischen Glauben verteidigen und fördern kann, nicht, um eine andere Kirche und einen anderen Glauben zu schaffen".

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