Neueste Nachrichten: Synodalität

Sr. Birgit Weiler / Daniel Ibáñez / CNA Deutsch

Birgit Weiler, die neue Beraterin der Weltsynode, befürwortet Frauenpriester

21. Februar 2024

Von Diego López Marina

Hier sind einige wichtige Einblicke in das Denken dieser Ordensschwester, die an der Weltsynode zur Synodalität teilnimmt.

Papst Franziskus am 18. Februar 2024 / Vatican Media

Papst Franziskus lanciert Studiengruppen zur Analyse wichtiger Themen vor Weltsynode

19. Februar 2024

Von Courtney Mares

Der Papst präzisierte nicht, wie viele Gruppen gebildet und welche Themen untersucht werden sollen. Ebenso blieb offen, wer Teil der Studiengruppen sein wird.

Essener Münster / Frank Vincentz / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Wiener Dogmatiker Tück hat „Rückfragen“ zum neuen synodalen Gremium im Bistum Essen

„Statt Strukturverschlankung in Zeiten sinkender Einnahmen droht hier eine Strukturaufblähung mit potentiellen Kompetenzüberschneidungen und Konflikten“, warnte Tück.

Bischof Franz-Josef Overbeck / screenshot / YouTube / Politisches Forum Ruhr e.V.

Bischof Overbeck richtet synodales Gremium im Bistum Essen ein

„Ziel ist es auch, nach der gemeinsamen Abwägung dieser Argumente Entscheidungen treffen zu können, die jetzt noch umfassender und breiter begründet sind.“

Blick auf den Petersplatz und Rom / Alan Liu / Unsplash

Organisatoren der Weltsynode laden 300 Pfarrer nach Rom ein, um ihnen zuzuhören

5. Februar 2024

Von Courtney Mares

Das internationale Priestertreffen findet vom 28. April bis zum 2. Mai statt und hat zum Ziel, „die Erfahrungen der Pfarrer anzuhören und zu würdigen“.

Bischof Karl-Heinz Wiesemann / screenshot / YouTube / OKTVswp

Bischof Wiesemann: Fiducia supplicans öffnet Kirchentüren „zumindest einen Spalt weit“

Der Bischof von Speyer forderte, die pastorale Praxis von Segnungen von „gleichgeschlechtlichen Paaren“ auch zu einer Fortentwicklung der Lehre zu führen.

Bischof Georg Bätzing / Synodaler Weg / Maximilian von Lachner

Bischof Bätzing: Synode zur Synodalität „ein Unterfangen, an das man Fragen stellen kann“

„Synodalität ist überhaupt erst dann sinnvoll, wenn Tradition nicht als gänzlich unveränderbares und in sich geschlossenes Corpus gedacht wird.“

Christliche Frauen beim Besuch von Papst Franziskus in Bangui, Zentralafrikanische Republik am 29. November 2015. / CNA/Martha Calderon

Frauen, Jugend, Liturgie: Das sind die Erwartungen der Kirche in Afrika an die Weltsynode

30. Januar 2024

Von Silas Isenjia

Die Kirche in Afrika hofft auf einen synodalen Prozess, der es der Weltkirche nicht erlaubt, „die Gesetze und Gebote Gottes zu verändern, um Platz für alle zu schaffen“. Dies erklärten Mitglieder des Symposiums der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM) im Vorfeld der zweiten Sitzung der Synode über Synodalität im Oktober dieses Jahres. Die katholischen Bischöfe Afrikas nahmen an einem viertägigen Treffen teil, an dem Vertreter der SECAM und des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) teilnahmen. Sie betonten die Notwendigkeit, Jesus Christus nach den Vorgaben und Maßstäben des Herrn zu folgen, nicht den eigenen Vorstellungen. „Die Kirche in Afrika erwartet, dass der synodale Prozess der Weltkirche helfen wird, die göttlichen Gesetze und Regeln nicht zu verändern, um Raum für alle zu schaffen“, sagte Pater Rafael Simbine, Generalsekretär von SECAM. Er fügte hinzu: „Unser Herr und Meister Jesus Christus lädt alle ein, seine Jünger zu werden. Aber alle, die seine Jünger werden wollen, sollen ihm nicht nach ihren eigenen Vorstellungen nachfolgen, sondern nach den Bedingungen und Maßstäben des Herrn. Der Ruf Jesu zur Nachfolge schließt die Aufforderung zur ständigen Umkehr ein, zur Abkehr von einem Leben in Sünde und zur Hinwendung zu einem Leben in Heiligkeit.“ Im Rahmen des viertägigen Seminars im Exerzitienhaus Mariapolis in Nairobi sprachen die Bischöfe weitere Erwartungen an die Synode in Bezug auf die Synodalität an: Die Veranstaltung im Vatikan muss auch für afrikanische Teilnehmer ein Gefühl der Zugehörigkeit fördern, den Realitäten des Kontinents gerecht werden, und die Gaben und Talente der Jugend und Frauen in der Kirche anerkennen. Die Bischöfe zeigten sich optimistisch, dass die Weltsynode dazu beitragen könnte, dass sich jeder getaufte Katholik der Kirche zugehörig fühlt. Dieses Zugehörigkeitsgefühl könne jedes Mitglied der Kirche in Afrika durch die Teilhabe an der Sendung und am Leben der Kirche erfahren. Während des Seminars, das vom 23. bis 26. Januar stattfand, zeigten sich die Bischöfe Afrikas auch optimistisch, dass der synodale Prozess der Kirche auf dem Kontinent die „gelebten Realitäten“ der Katholiken Afrikas nicht aus dem Blick verlieren wird. Die Bischöfe wünschen sich, dass die synodale Kirche „den Schmerz und das Leiden“ des Gottesvolkes in Afrika „spürt“ und sagen: „Die Wunden der Afrikaner sind auch die Wunden der synodalen Familie Gottes“. „Möge die Kirche in Afrika alle begleiten, die von Krieg, ethnischen Konflikten, religiöser Intoleranz, Terrorismus und allen Formen von Konflikten, Spannungen und Gewalt betroffen sind“, so die Bischöfe. Während des gemeinsamen Seminars der Vertreter der SECAM und des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) baten die afrikanischen Bischöfe: „Möge die synodale Kirche in Afrika mit unseren Schwestern und Brüdern in Not gehen“. Die Bischöfe drückten auch ihre Hoffnung aus, dass der synodale Prozess die Kirche in Afrika daran erinnern möge, wie wichtig es sei, junge Menschen in kirchliche Aktivitäten einzubeziehen, da sonst die Zukunft der Kirche gefährdet sei, so die Bischöfe. „Die Zukunft der Kirche liegt in den Händen der Jugend, und um eine effektive Beteiligung der Jugend in der Kirche zu gewährleisten, müssen ihre Programme und Aktivitäten zu einer Priorität gemacht werden“, so die SECAM-Mitglieder. Die Bischöfe betonten, dass der wichtigste Weg, junge Menschen in die Kirche einzubinden, darin bestehe, „aufmerksam auf ihre Beiträge zu hören“. Die Kirche in Afrika sei so lebendig dank der Energie, der Leidenschaft und der Kreativität der Jugend. „Frauen halten die Kirche zusammen, sie sind in der Mehrheit. Sie bilden das Rückgrat der Kirche. Frauen sind ein Geschenk für die Kirche“, betonten die Bischöfe weiter. Sie erklären, dass der synodale Prozess eine wichtige Rolle für die Interkulturalität spielen sollte, denn „er wird uns helfen, gemeinsam mit anderen zu gehen, kulturelle Unterschiede zu schätzen und diese Besonderheiten als Elemente zu verstehen, die uns helfen zu wachsen“. Sie hoffen auch, dass der Synodenprozess eine Kultur des Zuhörens in die liturgischen Feiern der Kirche in Afrika einführen wird. „Die Kirche in Afrika hofft, dass der laufende synodale Prozess dazu beitragen wird, die Menschen in den Vordergrund zu stellen, ihre aktive Beteiligung zu stärken und sie zu Akteuren statt zu Zuschauern zu machen“, sagten sie. Die Bischöfe bedauerten, dass die derzeitigen liturgischen Feiern in der afrikanischen Kirche die Afrikaner manchmal unbefriedigt lassen. „Eine synodale Kirche muss das Wesen der Afrikaner berücksichtigen, um eine partizipatorische Liturgie zu haben, die mit der authentischen Theologie und liturgischen Lehre übereinstimmt“, so die Bischöfe.

Papst Franziskus / Vatican Media

Weltsynode: Papst wählt „große Fragen“ für weitere Diskussionen aus

13. Dezember 2023

Von Matthew Santucci

Eine Liste vonThemen werde Papst Franziskus zur Prüfung vorgelegt, und der Papst werde im Januar mitteilen, welche Themen weiter untersucht werden müssen.

Bischof Gregor Maria Hanke
 / Anika Taiber-Groh/pde

Bischof Hanke: Synodaler Weg war „Weg der Anpassung“, nicht der „Verkündigung“

„Wo ich erhebliche Probleme sehe, ist im Bereich der Anthropologie“, sagte der Bischof von Eichstätt.

Bischof Felix Genn  / Bistum Münster

Bischof Genn: „Niemand will die Autorität der Bischöfe untergraben“

Für das Thema Synodalität gelte, dass es „keine Fraktionsbildung“ geben dürfe, „wo die eine Fraktion gegen die andere streitet, um ihre Anliegen durchzusetzen“.

Bischof Michael Gerber spricht bei EKD-Synode am 12. November 2023 / Deutsche Bischofskonferenz / Matthias Kopp

Bei Lebensrecht „weiterhin um gemeinsame Positionen ringen“: Bischof Gerber bei EKD-Synode

„Als Kirchen sind wir gemeinsam gefordert, Menschen in Krisensituationen zu begleiten und zu stärken.“

Bischof Felix Genn / screenshot / YouTube / KAB Deutschlands

Bischof Genn: „Die Kirche der Zukunft muss und wird eine synodale Kirche sein“

Beim Synodalen Ausschuss gehe es nun darum, „weiter an einer synodalen Kirche zu arbeiten und die Räume, die die Weltsynode geöffnet hat, zu nutzen“.

Kardinal Kurt Koch / Daniel Ibáñez / CNA Deutsch

Kardinal Koch nach Weltsynode: „Geist der Synodalität“ soll keine „Episode“ bleiben

Man solle „die Synodalität noch vermehrt auf Christus beziehen, er ist die Mitte des kirchlichen Lebens“, betonte Koch.

Kardinal Gerhard Müller / Daniel Ibáñez / CNA Deutsch

Kardinal Müller: Nach Weltsynode weiß „niemand mehr, was Synodalität ist“

Papst Franziskus habe, als er Laien das Stimmrecht verlieh, sogar „das Wesen der Synode“ verändert.

Bischof Franz-Josef Overbeck / screenshot / YouTube / Deutsche Bischofskonferenz

Bischof Overbeck wünscht sich „Auseinandersetzung um das bessere Argument“ für Synode 2024

„Es braucht tragfähige Perspektiven für gewisse Entscheidungen, die im Abschlussdokument angedacht sind“, so der Bischof von Essen.

Erzbischof Andrew Nkea Fuanya / Edward Pentin / National Catholic Register

Erzbischof zieht Bilanz zur Synode, betont: "Ehe ist zwischen einem Mann und einer Frau"

"Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter": Erzbischof Andrew Nkea Fuanya von Bamenda in Kamerun zur Weltsynode in Rom  

Papst Franziskus am 29. Oktober 2023 / Daniel Ibáñez / CNA Deutsch

Papst Franziskus beendet ersten Abschnitt der Weltsynode mit Messe im Petersdom

Erst ganz am Ende seiner Predigt ging der Papst ausdrücklich auf die Weltsynode ein.

Weltsynode zur Synodalität, 28. Oktober 2023 / Vatican Media

Vom Kardinalsrat zum Synodalrat? Weltsynode veröffentlicht Abschlussbericht

Das Dokument schlägt eine "synodale Kirche" vor, welche die Synodalität in die Kirchenleitung, die Theologie, die Mission und die Unterscheidung von Lehre und pastoralen Fragen einführt.