Nach Deutschland jetzt Österreich: Bischöfe zu ad-limina-Besuch in Rom

Panorama von Wien mit dem alles überragenden Stephansdom
Dimitry Anikin / Unsplash

Ab dem 12. Dezember werden die österreichischen Bischöfen ihren ad-limina-Besuch bei Papst Franziskus und der römischen Kurie absolvieren. Inzwischen ist es fast neun Jahre her, dass die Bischöfe zuletzt gemeinsam dem Oberhaupt der katholischen Kirche begegnet sind, obwohl ad-limina-Besuche eigentlich alle fünf Jahre obligatorisch sind.

Es gehe um „Dialog und gelebte Mitverantwortung der Bischöfe bei der Leitung der Weltkirche mit und unter der Autorität des Papstes“, berichtete die Nachrichtenagentur Kathpress unter Berufung auf das Programm des ad-limina-Besuchs. Zentral werde es um die von der Österreichischen Bischofskonferenz im Herbst veröffentlichte „Nationalen Synthese zum synodalen Prozess“ gehen, den Beitrag Österreichs zur mehrjährigen Weltsynode, die sich mit dem Thema Synodalität beschäftigen soll.

Neben dem Höhepunkt des ad-limina-Besuchs, der Begegnung mit Papst Franziskus am Freitag, sehe das Programm vor, „dass auch die anderen Dikasterien der Kurie von bischöflichen Delegationen besucht werden. Alle Mitglieder der Österreichischen Bischofskonferenz werden zudem das Generalsekretariat der Bischofssynode aufsuchen, das für den weltweiten Synodalen Prozess zuständig ist.“

Von Bedeutung sind außerdem die liturgischen Feiern in den vier Hauptbasiliken von Rom. Los geht es am Montag im Petersdom am Grab des heiligen Petrus, dann weiter am Dienstag in San Giovanni in Laterano, am Mittwoch in Santa Maria Maggiore und schließlich am Freitag zum Abschluss in San Paolo fuori le Mura. Am Donnerstag werden die Bischöfe in Santa Maria dell’Anima eine Messe feiern, der für die deutschsprachigen Katholiken in Rom zuständigen Kirche.

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