Papst Franziskus reist Ende April nach Budapest

Die St.-Stephans-Basilika in Budapest
rzsuzsu / Wikimedia (CC BY-SA 2.5-hu)

Papst Franziskus wird vom 28. bis zum 30. April nach Ungarn reisen. Der Besuch wird sich auf die Hauptstadt Budapest beschränken, wie der Heilige Stuhl am Montagmittag bekanntgab. Bereits im September 2021 weilte der Papst für einige Stunden in Budapest, um am Eucharistischen Kongress teilzunehmen.

Am 28. April, einem Freitag, macht sich der Papst also morgens erneut auf den zweistündigen Flug nach Ungarn. Anschließend stehen Höflichkeitsbesuche bei Präsidentin Katalin Novák und Ministerpräsident Viktor Orbán auf dem Programm. Für 12:20 Uhr ist eine Rede vor Vertretern der Regierung, der Zivilgesellschaft und des Diplomatischen Korps vorgesehen. Den ersten Tag des dreitägigen Ungarn-Besuchs beendet er im Rahmen einer Begegnung mit Bischöfen, Priestern, Diakonen, Ordensleuten und Seminaristen um 17 Uhr.

Zwei Ansprachen stehen am darauffolgenden Samstag auf dem Programm: Zunächst um 10:15 Uhr bei einer Begegnung mit Armen und Flüchtlingen, sodann um 16:30 Uhr bei einem Treffen mit jungen Menschen. Außerdem plant der Pontifex, am Morgen privat die Kinder einer nach dem Seligen László Batthyány-Strattmann benannten Einrichtung zu besuchen, sowie am Nachmittag die für seine Reisen obligatorische private Begegnung mit Mitgliedern der Gesellschaft Jesu vorzunehmen. Papst Franziskus ist selbst Jesuit.

Am Sonntag feiert der Papst dann um 9:30 seine einzige öffentliche Messe in Ungarn. Vor seiner Abreise steht um 16 Uhr noch eine Begegnung mit Akademikern und Kulturschaffenden an, bevor sich Papst Franziskus um 17:30 aus dem Land verabschiedet. Er wird um 19:55 Uhr zurück in Rom erwartet.

Etwa die Hälfte der ungarischen Bevölkerung ist christlich. Unter den Christen stellen Katholiken die Mehrheit. Sowohl Präsidentin Novák als auch Ministerpräsident Orbán sind Protestanten.

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