„Wallfahrten sind gut für das Leben“: Erzbischof Schick

Erzbischof Ludwig Schick
screenshot / YouTube / KIRCHE IN NOT Deutschland

Am Dreifaltigkeitssonntag hat der Erzbischof Ludwig Schick über die Bedeutung von Wallfahrten auch in der Gegenwart gepredigt. Der emeritierte Bamberger Oberhirte war zu Gast in der Basilika Gößweinstein, dem zweitgrößten Wallfahrtsort der Erzdiözese.

Ohne geistliche und seelische Energie können wir nicht leben“, erklärte Schick, der im November 2022 von seinem Amt zurückgetreten war. „Wallfahrten sind gut für das Leben. Sie unterbrechen den Alltag und öffnen uns für den Glauben, sind Energiequellen für Geist und Seele.“

Laut Schick seien der Glaube an Gott und ein entsprechendes Leben in der Nachfolge Christi heutzutage genauso möglich wie zu allen anderen Zeiten auch. Aber es sei schwieriger, zur Ruhe zu kommen, räumte er ein: „Wir befinden uns im Hamsterrad dieser Welt: immer mehr haben und genießen, an allem teilnehmen und möglichst nichts verpassen.“

Wir müssten nur ab und zu Halt machen, uns Gott zuwenden, seine Schöpfung betrachten und nachdenken, wallfahren und beten, so würde der Glaube in uns lebendig werden, der Vertrauen und Zuversicht schenkt“, zeigte sich der Erzbischof überzeugt.