Erzbistum Paderborn will Schulstandort Attendorn nach Aufgabe von Jungeninternat stärken

St.-Ursula-Gymnasium in Attendorn
Petra Klawikowski / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Das Erzbistum Paderborn will nach der Aufgabe des Jungeninternats Collegium Bernardinum den Schulstandort Attendorn mit Investitionen in Höhe von mehr als 19 Millionen Euro stärken.

„Vorgesehen sind die Erweiterung der Dreifachsporthalle, die energetische Sanierung des naturwissenschaftlichen Gebäudes mit Neugestaltung der Fachräume, der Neubau einer multifunktionalen Mensa und der Umbau der Cafeteria zu Verwaltungsräumlichkeiten“, teilte die Erzdiözese am Montag mit. Die Baumaßnahmen sollen im Sommer beginnen und zwei Jahre dauern.

Dompropst Joachim Göbel, der im Erzbistum für die Schulen zuständig ist, erklärte: „Die auch für das Erzbistum Paderborn hohe Investition kommt vielen Schülerinnen und Schülern unserer beiden Schulen in Attendorn zugute.“ Konkret geht es um das Gymnasium und die Realschule, die beide unter dem Patronat der heiligen Ursula stehen.

„Auch in Erinnerung und Würdigung des Collegium Bernardinum und der Lösung, die wir jetzt gemeinsam mit der Stadt Attendorn dafür gefunden haben, bin ich dankbar, dass wir unseren bestehenden Schulstandort Attendorn stärken und fördern“, so Göbel weiter.

Anfang 2022 hatte das Erzbistum angekündigt, das Jungeninternat bis Mitte 2023 zu aufzugeben, womit eine rund 135-jährige Geschichte zu Ende ging. Bereits damals war die Abwägung, massiv in die beiden anderen kirchlichen Schulen in Attendorn zu investieren, weshalb die Betreuung von zuletzt weniger als zwei Dutzend Internatsschülern aufgeben werden musste.

Damals, vor zwei Jahren, war noch von 15 Millionen Euro die Rede. Nun kündigte die Erzdiözese Paderborn an, mehr als 19 Millionen Euro für die beiden Schulen auszugeben – eine Steigerung von über 25 Prozent.

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