Ein japanischer Missionar, Jesuit und Märtyrer: Das war Paul Miki

Die Märtyrer von Nagasaki starben am 5. Februar 1597.
Foto: CNA

Er war einer der ersten einheimischen Christen: Der junge Japaner Paul Miki war dem Orden der Jesuiten beigetreten, und wurde im Dezember 1596 verhaftet im Zuge der Christenverfolgung unter dem damaligen Herrscher Japans.

Zusammen mit Franziskanern, Jesuiten und franziskanischen Drittordens-Mitgliedern aus Japan, Mexiko, Spanien und Portugal wurde er nach Nagasaki gebracht. Dort konnte er noch die Beichte ablegen; dann wurde er mit seinen Gefährten hingerichtet. 

Paul Miki wurde in Nagasaki gekreuzigt. Papst Pius IX sprach ihn und seine Gefährten 1862 heilig. Heute ist Nagasaki die Stadt mit der höchsten Zahl an Christen in Japan. 

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