Eucharistische Andacht und Segen "Urbi et Orbi" mit Papst Franziskus gegen Coronavirus

Urbi et Orbi: Papst Franziskus segnet die Stadt und den Erdkreis am 27. März 2016.
Foto: CNA/Alexey Gotovskiy

Eine Eucharistische Anbetung und der "Segen aller Segen", verknüpft mit einem Ablass für die Gläubigen: Um 18 Uhr am heutigen Freitag betet Papst Franziskus von Rom aus für ein Ende der Coronavirus-Pandemie und segnet über den menschenleeren Petersplatz hinweg die Ewige Stadt und den ganzen Weltkreis.

Im Mittelpunkt der Eucharistischen Anbetung des Papstes steht der Leib Christi im Allerheiligsten Altarsakrament: Die Realpräsenz Gottes, gezeigt in einer Monstranz. Sie erinnert daran, woran auch die Karthäuser mit ihrem Motto erinnern: Stat Crux Dum Volvitur Orbis. Das Kreuz steht fest, während der Weltkreis sich weiterdreht.

Beim Segen Urbi et Orbi ruft der Pontifex den ersten Papst an, den heiligen Petrus – zusammen mit dem Apostelfürsten Paulus. Gespendet wird dieser sonst nur an Weihnachten und Ostern.

"Das Allerheiligste und der Apostolische Segen - stärkere Mittel hat kein Papst", betont "Vatican News" denn auch: "Dabei geht es nicht um magische Gefahrenabwehr. Theologisch bedeuten Sakrament und Segen die Zusage an einen Menschen, dass er heil und glücklich leben soll, allen äußeren Umständen zum Trotz".

Papst Franziskus, der seit Tagen in der Frühmesse auch eine Eucharistische Anbetung begeht und wiederholt zur Geistigen Kommunion aufgerufen hat, rief diese Woche bereits zu einem Gebetssturm auf. Zuvor machte er sich auf einen besonderen Pilgergang in Rom auf den Weg.

Zu Fuß ist der Papst zur Basilika Maria Maggiore und der dort verwahrten Ikone der Muttergottes gepilgert, um dort für ein Ende der Pandemie und alle Erkrankten und Betroffenen zu beten – wie auch vor dem Kruzifix in San Marcello al Corso.

Pestkreuz am Petersplatz

Auch das berühmte Kruzifix, das Rom vor der Pest bewahrt haben soll, wird am Petersplatz dabeisein: Wie CNA Deutsch berichtete, ist das Jahrhunderte alte Pestkreuz aus der Kirche San Marcello al Corso in den Vatikan gebracht worden.

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