Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat im Jahr 2018 eine weitere Austrittswelle und sinkende Gottesdienstbesucherzahlen verbucht: Insgesamt 221.338 Personen haben der protestantischen Gemeinschaft den Rücken gekehrt, berichtet "Idea.de" am 24. Juni. 

Auch die Zahl der evangelischen Gottesdienstbesucher ist weiter gesunken: Nur noch 3,2 der lutherischen Protestanten gingen im Jahr 2018 noch am Sonntag in die Kirche. Das sind etwa 684.000 Menschen von insgesamt offiziell noch 21,1 Millionen Mitgliedern. Zum Vergleich: Die Zahl unter Katholiken in deutschen Bistümern ist im Schnitt dreimal so hoch.

Zudem ist die Zahl der evangelischen Taufen, Trauungen und Bestattungen rückläufig, berichtet die evangelische Webseite.

Unterdessen kündigte die EKD am gestrigen Dienstag an, eine "geschlechtergerechte" Sprache in ihren öffentlichen Kommunikationen einführen zu wollen. Der Verein für Deutsche Sprache (VDS) kritisierte sie diesen Schritt: Damit entferne sich die EKD nur weiter von den Gläubigen.

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