Franziskus setzt sich für stärkere Gemeinschaft von Katholiken und Protestanten ein

Papst Franziskus
Foto: CNA/Martha Caldéron

Papst Franziskus hat durch Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin ein Telegramm an die waldensische und an die methodistische Kirche geschickt anlässlich der jährlichen Synode, die sie in diesen Tagen abhalten.

Darin drückt er den Wunsch aus, dass die Unterschiede zwischen den Katholiken und den beiden Konfessionen "nicht verhindern mögen, Formen der Zusammenarbeit im Bereich der Evangelisation zu finden."

Weiterhin schreibt der Papst in der Botschaft, dass er "im Dienst an den Armen, den Kranken, den Migranten und in der Sorge um die Schöpfung" zusammenarbeiten will.

Franziskus übermittelt "seinen herzlichen Gruß" und versichert den Teilnehmern ein besonderes Gedenken im Gebet. Er erbittet vom Herrn die Gabe, mit Aufrichtigkeit des Herzens der vollständigen Gemeinschaft entgegenzugehen, um auf wirksame Weise der ganzen Welt Christus zu bezeugen und gemeinsam auf die Männer und Frauen von heute zuzugehen, um ihnen das Herz des Evangeliums zu bringen."

"Der Papst erfleht den Heiligen Geist, auf dass er uns helfe, diese Gemeinschaft zu leben, die jedem Kontrast zuvorkommt und uns die Barmherzigkeit und den Frieden des Herrn schenkt" endet er.

Der heilige Vater besuchte am 23. Juni 2015 die Kirche der Waldenser in der italienischen Stadt Turin. Die methodistische Kirche und die waldensische Kirche sind zwei protestantische Gemeinschaften.  

[Am 23.8. um 12 Uhr: Titel überarbeitet, um Missverständnisse mit der deutschen evangelischen Kirche zu vermeiden]