Junge Katholiken beten um die Fürsprache des heiligen Johannes Paul II. für Jugendsynode

Gebetswache im Zentrum St. Lorenz am 22. Oktober 2018
Foto: CNA Deutsch
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Jugendliche in Rom haben um die Fürbitte des Heiligen Johannes Paul II. in der letzten Woche der Synode über "Jugendliche, den Glauben und die Berufungsentscheidung" gebetet.

Das Treffen der Bischöfe endet am 28. Oktober.

Die Anbetungsstunde am Festtag des Heiligen Johannes Paul II. beinhaltete Meditationen über die Reflexionen des Papstevangeliums in St. Lorenz in Piscibus, einer Kirche, die Johannes Paul II. in den 1980er Jahren zu einem besonderen Jugendzentrum umgewidmet hat – wie CNA Deutsch berichtete.

"Johannes Paul II. ermutigte uns: 'Habt keine Angst'. Er sagte uns: 'Ihr seid die Zukunft'", so Mayda Rojas gegenüber CNA am Rande der Gebetsvigil.

Sie erinnerte an die Worte des Heiligen in seinem Apostolischen Schreiben an die Jugend.

"Diese Zukunft ist jetzt eingetreten – und wir erinnern uns an all das, was er uns gelehrt hat", fuhr Rojas fort, die bei der Organisation der Veranstaltung mit der Weltjugendallianz, der World Youth Alliance, half.

"Die Jugend, die jungen Menschen, die hier heute Abend gesungen haben: Sie haben Fragen über die Ewigkeit", sagte sie.

Einige Synodenväter, darunter Kardinal Wilfrid Napier aus Südafrika und der ungarische griechische Erzbischof Péter Fülöp Kocsis, begleiteten die Jugendlichen bei der Gebetsvigil.

Das Zentrum San Lorenzo befindet sich nur wenige Schritte vom Petersplatz entfernt. Es dient jungen Römern und Pilgern mit spirituellen und sozialen Aktivitäten. Im Jugendzentrum befindet sich auch das ursprüngliche Weltjugendtagskreuz.

"Junge Menschen sind sehr daran interessiert, etwas über das Leben eines Missionars zu erfahren", sagte Mayda Rojas. "Sie wollen nicht den einfachen Weg gehen... Sie wollen die Wahrheit erfahren und kennenlernen."

Rojas, gebürtige Mexikanerin, arbeitete viele Jahre als Missionarin in Lateinamerika. Nach der Geburt ihres ersten Kindes änderte sich Rojas' Glaubensleben auf eine Weise, die sie nicht erwartet hatte.

"Ich bin die Mutter eines autistischen Kindes und mein Leben ändert sich, aber ich verstehe, dass dies eine andere Art von Mission ist", sagte sie.

"Jesus Christus ist die einzige Antwort, und er weiß, was wir auf dem Herzen haben", fuhr sie fort. "Wir wollen, dass sich all diese jungen Menschen und Bischöfe daran erinnern, dass wir wissen, was die Antwort ist. Jesus Christus ist die Antwort auf alles."

Übersetzt und redigiert von AC Wimmer. 

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