Kardinal Marx stellt dem Kardinalsrat die Themen des "Synodalen Weges" vor

Kardinal Marx im Presse-Saal des Vatikans am 15. Februar 2017
Foto: CNA/Daniel Ibanez
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Der Kardinalsrat, der Papst Franziskus bei der Kurienreform berät, hat mit dem gestrigen Mittwoch seine 32. Versammlung beendet. Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz, erklärte dabei den Papstberatern, wie der "synodale Weg in Deutschland aussehen wird und welche Themen diskutiert werden."

Dies teilte das Presseamt des Heiligen Stuhles in seinen Verlautbarungen vom 4. Dezember 2019 mit, wie unter anderem ACI Prensa, die spanische Schwesternagentur von CNA Deutsch berichtet.

In der Mitteilung des Presseamtes wird auch bekanntgegeben, dass die neue Verfassung des Heiligen Stuhls erneut verschoben wird – diese Apostolische Konstitution mit Namen Praedicate Evangelium ist die eigentlich Aufgabe des Rats.

Der Vatikan teilte mit, dass sich die Kardinäle hauptsächlich mit zwei zentralen Aspekten des Entwurfs beschäftigt haben: Mit den Beziehungen zwischen der Kurie und den Bischofskonferenzen sowie mit der Präsenz der gläubigen Laien - Männer und Frauen - in entscheidednen Funktionen in den Ämtern der Kurie und anderen Institutionen der Kirche, ebenso wie mit dem Studium der theologisch-pastoralen Grundlagen dieser beiden Aspekte.

Zudem heißt es in den Verlautbarungen, dass "von September bis wenige Tage vor Beginn der Sitzungen, Vorschläge hinsichtlich des Textes der neuen Apostolischen Konstitution eingegangen waren, dessen Lektüre und Bewertung in der nächsten Versammlung im Februar 2020 fortgesetzt werden wird."

Kardinal Michael Czerny, Untersekretär des "Dikasteriums für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen", legte zudem einen Bericht über die Arbeiten rund um die Amazonas-Synode vor.

Die Kardinäle reflektierten diesbezüglich, auch im Licht einiger zusätzlicher Betrachtungen von Kardinal Seán Patrick O´Malley, über die Erarbeitung des noch ausstehenden nachsynodalen Dokumentes des Bischofstreffens.

An der 32. Versammlung des Kardinalsrates vom 2. bis 4. Dezember nahm Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, Kardinal Óscar Rodríguez Maradiaga, Kardinal Reinhard Marx, Kardinal Seán Patrick O'Malley, Kardinal Giuseppe Bertello und Kardinal Oswald Gracias teil; auch der Sekretär des Rates, Monsignore Marcello Semeraro, war bei den Sitzungen anwesend.

Papst Franziskus beteiligte sich täglich an den Arbeiten des Rates, bis auf die Sitzung am Vormittag des 4. Dezember, bei der er – aufgrund der Generalaudienz auf dem Petersplatz – nicht zugegen sein konnte.

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