Kardinal Schönborn: 'Ich bleibe dabei, dass die Ehe eine Beziehung von Mann und Frau ist'

Kardinal Christoph Schönborn OP im Presse-Saal des Vatikans am 24. Oktober 2015.
Foto: CNA/Daniel Ibanez
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Kardinal Christoph Schönborn hat sich erneut für das katholische Verständnis der Ehe ausgesprochen, und eine Umdefinierung des Begriffs zur "Ehe für alle" abgelehnt.

"Ich persönlich bleibe dabei, dass die Ehe einfach eine dauerhafte Beziehung von einem Mann und einer Frau ist, die offen ist für neues Leben", so Schönborn.

In einem Interview mit dem Österreichischen Rundfunk (ORF) sagte der Erzbischof von Wien und Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz zudem, dass alle Menschen Eltern hätten: "Das wichtigste ist die Generationenfolge. Es gibt keine Generationen ohne Eltern und ohne Familie und ohne Ehe."

Wie das Erzbistum Wien mitteilt, findet Kardinal Schönborn gleichzeitig, dass es auch positiv gedeutet werden könne, wenn "gleichgeschlechtlich lebende Paare sich unbedingt wünschen, dass ihre Partnerschaft als Ehe bezeichnet wird. Ich würde sagen, auch wenn ich mit dieser Entwicklung nicht einverstanden bin, ist es doch irgendwo ein starkes Zeichen dafür, dass die Ehe eben doch etwas sehr Kostbares ist."

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