Argentinischer Bischof warnt vor "kollektiver Apostasie" unter Jugendlichen

Kreuz
Foto: Pixabay
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Bischof Ariel Torrado Mosconi hat davor gewarnt, dass der kollektive Glaubensabfall "ein neuer Angriff auf die Familie", sei, der jungen Menschen ihre "Wurzeln und Zugehörigkeit" nimmt.

Mosconi ist Bischof von Nueve de Julio in Argentinien. Die Heimat von Papst Franziskus war früher ein sehr katholisches Land, ist jedoch zunehmend unter säkularen Druck geraten – und das nicht erst seit der Kirchenkrise.

Im Mittelpunkt stehen auch Fragen wie die Abtreibung ungeborenen Lebens – die zunehmend militante Feministen fordern, wie CNA Deutsch berichtete.

Die Gruppierung Argentinische Koalition für einen Laienstaat (CAEL) hat vor kurzem zum kollektiven Austritt aus  der katholischen Kirche in Argentinien aufgerufen. 

"Das provoziert einen echten Bruch zwischen den Generationen, der eine Kluft öffnen will, die beabsichtigt, die Jugendlichen ohne Wurzeln und Zugehörigkeit zu lassen", beklagte Bischof Mosconi am Rande der Feier des 110-jährigen Jubiläums einer örtlichen Pfarrei.

"Es ist so, als würde man das geistige und moralische Erbe, das wir von unseren Eltern und Großeltern erhalten haben, das Vermächtnis unserer Alten verleugnen", fügte er hinzu.

"Wie schmerzhaft ist es, wenn einige jungen Menschen – bewegt von der Ideologien, die gerade Mode sind – dazu angetrieben werden, vom Glauben abzufallen!"

Zusätzlich zur Sorge um das geistliche Wohl dieser jungen Menschen, die von einer echten säkularen und atheistischen Indoktrinierung verwirrt werden, sei es einfach traurig zu sehen, wie junge Menschen dann jist die Werte verleugnen, die ihnen ihre Familie übermittelt hat, so der Bischof weiter.

Der Bischof von Nueve de Julio ermutigte die Gläubigen, "ihre Liebe zur Kirche als einer Gemeinschaft von Gläubigen, die in Einheit lebt und freudig das Evangelium verkündet, zu erneuern", und eine missionarische Kirche zu sein, deren Türen offen sind, die "alle aufnimmt und auf die Suche nach jenen geht, die weit weg sind oder sich so fühlen."

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