Mexiko: Über eine Million Menschen demonstrieren für Ehe zwischen Mann und Frau

Eine der Demonstrationen in Mexiko am vergangenen Wochenende.
Foto: ACI via Twitter
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Mehr als eine Million Menschen haben am Wochenende in 122 Städten in ganz Mexiko an den Märschen für das Verständnis von Ehe als Bindung zwischen Mann und Frau teilgenommen.

Die Demonstrationen richteten sich auch gegen das Vorhaben von Präsident Enrique Peña Nieto, den Ehe-Begriff neu zu definieren um die sogenannte "Homo-Ehe" einzuführen.

In einem vorläufigen Bericht der Organisatoren wird mitgeteilt, dass allein in 102 Städten die Zahl der Teilnehmer bei ingesamt die Millionengrenze überschritt.

Die Demonstrationen begannen um 8.00 Uhr und zogen sich bis zum Abend hin.

Unter den Staaten, die demonstrierten, befanden sich Aguascalientes, Baja California, Campeche, Coahuila, Colima, Chiapas, Chihuahua, Durango, der Bundesstaat Mexiko, Guanajuato, Guerrero, Hidalgo, Jalisco, Michoacán, Morelos, Nayarit, Nuevo León, Oaxaca, Puebla, Querétaro, Quintana Roo, San Luis Potosí, Sinaloa, Sonora, Tabasco, Tamaulipas, Tlaxcala, Yucatán und Zacatecas.

Die Demonstranten forderten, dass dem Reformvorschlag für die Konstitution, der im Februar 2016 vom Rat für die Familie, zusammen mit 200.000 Unterschriften, dem Senat vorgelegt worden war, zugestimmt werde. Dadurch würde die Ehe als Gemeinschaft zwischen einem Mann und einer Frau anerkannt werden.

Die Märsche drückten auch die Ablehnung des Vorschlags von Präsident Enrique Peña Nieto aus, auf landesweiter Ebene sowohl eine "Homo-Ehe" einzuführen, also auch die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare.

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