Neuevangelisierung, Lebensschutz: Regensburger Generalvikar zu seinen wichtigsten Aufgaben

Generalvikar Roland Batz von Regensburg
Foto: screenshot / Bistum Regensburg

Zu Beginn der Fastenzeit hat der Regensburger Generalvikar Roland Batz sich zu den für ihn wichtigsten Aufgabenbereichen geäußert, darunter die Neuevangelisierung sowie der Lebensschutz.

"Evangelisierung ist der Dienst der Kirche schlechthin", schrieb Batz, seit Mitte 2021 im Amt, am Aschermittwoch. "Wege und Inhalte der Neuevangelisierung zu finden, das wird die entscheidende Herausforderung sein, denen sich die Gläubigen in der Diözese Regensburg in den kommenden Jahren zu stellen haben."

Grundlegend sei dabei "unsere Umkehr. Aufs Neue damit beginnen, das Leben mit den Augen Gottes zu sehen. Gott als Maßstab eigenen Tuns anzunehmen. Einen Lebensstil suchen, der auf Gottes Ruf an uns antwortet. Neue, gemeinsame Räume schaffen, Weggemeinschaften finden, damit Bekehrung Bestand gewinnt. Beten, persönlich, gemeinschaftlich und liturgisch."

Batz kritisierte Pläne der Bundesregierung zur Erleichterung von vorgeburtlichen Kindstötungen. Man verschweige, "dass Abtreibung bedeutet, einem Menschen das Leben zu nehmen".

"Wenn die Ampel ihr politisches Programm durchsetzt, entzieht die Rechtsgemeinschaft dem ungeborenen Menschen praktisch jeden Schutz", warnte der Generalvikar.

Im Hinblick auf das Problem der Sterbehilfe sagte er: "Man kann ein Leiden beenden, indem man den Leidenden beseitigt. Die menschliche Lösung geht einen anderen Weg. Sie bedeutet Anteilnahme, liebevolle Zuwendung oder etwa Schmerzen fachgerecht zu lindern. Wir müssen den Menschen helfen, sich aus ihren Notlagen zu befreien."

Batz griff auch andere Themenbereiche auf, darunter Missbrauch und kirchliche Finanzen.

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