Papst besucht Schule, die den Namen eines Bücher liebenden Mädchens trägt

Papst Franziskus besucht die Elisa Scala-Schule am 25. Mai 2018.
Foto: Vatican Media
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Für seinen jüngsten "Barmherzigkeitsbesuch" hat Papst Franziskus einen Ausflug in eine Schule gemacht, die seit Kurzem den Namen eines Bücher liebenden kleinen Mädchens trägt.  

Die Gesamtschule wurde in den 1950er Jahren gegründet;  eine staatliche Einrichtung, die in den 1970er Jahren auf vier weitere Standorte ausgeweitet wurde. 

Seit 2018 hat trägt sie den Namen Elisa Scala.

So hieß ein kleines Mädchen, das selbst die Schule besuchte, aber im Jahr 2015 im Alter von 11 Jahren an einer Form von Leukämie starb.

Nach ihrem Tod starteten Elisas Eltern ein Projekt in der Schule, das die Leidenschaft ihrer Tochter für Bücher und Bibliotheken mit anderen teilen sollte.

Mit ihrer Hilfe wurde ein kleiner Raum – "Elisas Bibliothek" – eingerichtet. Und ein Projekt namens "Gib ein Buch für Elisa" wurde gestartet, um den Raum mit Büchern zu füllen.

Spenden kamen zu Tausenden. Rund 20.000 Bücher in verschiedenen Sprachen aus ganz Italien, Europa und sogar Australien säumen nun die Regale der Bibliothek, die auf der Liste der öffentlichen Bibliotheken in Rom aufgeführt ist.

Laut einem vatikanischen Kommuniqué zum "Überraschungsbesuch" des Papstes am 25. Mai kam Franziskus gegen 16 Uhr an und wurde von Scalas Eltern, Giorgio und Maria begrüßt, sowie der Direktorin der Schule, Claudia Gentili. Hunderte Schulkinder waren ebenfalls anwesend, die dem Pontifex ein Lied sangen.

Papst Franziskus übergab Elisas Eltern einige Bücher, die eine persönliche Widmung enthalten, für die Bibliothek.

Die Kinder sangen dann für den Papst, und er begrüßte den anwesenden Dekan, Mitarbeiter, Eltern und Studenten, bevor er zurück in den Vatikan kehrte.

Der Besuch von Papst Franziskus in der Schule ist einer der "Barmherzigkeitsvisiten", die im Jahr 2016 begannen.

Ursprünglich für die Dauer des "Jahres der Barmherzigkeit" einmal im Monat geplant, hat der Papst die Tradition fortgesetzt, um auf die geistlichen und körperlichen Werke der Barmherzigkeit aufmerksam zu machen. Er hat sich unter anderem mit Flüchtlingen, Kindern, Frauen, die vom Sexhandel befreit wurden, und unheilbar Kranken getroffen.

Übersetzt aus dem englischen Original.

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