Beileid und Gebet: Papst Franziskus reagiert auf Blutbad in Berlin und Mord in Ankara

Papst Franziskus.
Foto: CNA/Petrik Bohumil
Nach dem Blutbad in Berlin am gestrigen Montag Abend hat sich Papst Franziskus – wie in solchen Fällen üblich – mittels eines Telegramms von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin an den Berliner Erzbischof Heiner Koch gewendet.

Tief betroffen hat Papst Franziskus von der schrecklichen Gewalttat in Berlin Kenntnis erhalten, bei der mehrere Menschen den Tod gefunden haben und viele weitere schwer verletzt wurden. Seine Heiligkeit nimmt Anteil an der Trauer der Hinterbliebenen und bekundet ihnen und allen Betroffenen sein Mitgefühl und seine Nähe in ihrem Schmerz. Im Gebet vertraut er die Verstorbenen der Barmherzigkeit Gottes an und bittet um Genesung der Verletzten. Ebenso dankt er den Rettungs- und Ordnungskräften für ihren tatkräftigen Einsatz. Papst Franziskus verbindet sich mit allen Menschen guten Willens, die dafür arbeiten, dass der mörderische Wahnsinn des Terrorismus keinen Platz in unserer Welt hat. In diesem Sinne bittet er den barmherzigen Gott und Vater um Trost, Schutz und heilenden Segen.

Der Heilige Vater reagierte auch auf die Ermordung des russischen Botschafters, Andrej Karlow, in der Türkei durch einen türkischen Polizisten, der unter "Allah Akbar"- und "Rache für Aleppo"-Rufen diesen ebenfalls gestern öffentlich bei der Eröffnung einer Kunstausstellung in der türkischen Hauptstadt niedergeschossen hatte. 

In einem weiteren Telegramm, verschickt von Pietro Parolin, drückt er dem russischen Präsidenten, Wladimir Putin sein Beileid aus. Der gewalttätige Angriff habe ihn traurig gestimmt, so der Papst. Er vertraue die Seele des Botschafters dem Allmächtigen Gott an, und er versichere Putin und alle Menschen der Russischen Föderation seines Gebets.

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