"Es heißt erhebet die Herzen, nicht die Handies"

Papst Franziskus beginnt Katechese-Reihe über Eucharistie - Und appelliert, bei der Messe nicht mit Smartphones und Tablets herumzuhantieren

Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 8. November 2017
Foto: CNA / Daniel Ibanez
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Nach Abschluss seiner Katechesen über die christliche Tugend der Hoffnung hat Papst Franziskus mit der heutigen Generalaudienz auf dem Petersplatz ein neues Thema begonnen...und sich vehement gegen Smartphones in der Messe ausgesprochen.

Die Eucharistie – die heilige Kommunion – sei das Herz der Kirche, so Franziskus.

Es gehe heute darum, die "verborgene Schönheit der Eucharistiefeier" wieder zu entdecken, betonte der Papst. Das gehe nicht mit dem Smartphone, sondern nur durch eine rechte Teilnahme am Gottesdienst. Handies und Tablets hätten in der Messe nichts verloren.

Der Papst erinnerte an die Märtyrer von Abitene, die bezeugten: "Ohne den Tag des Herrn, den Sonntag, – das heißt ohne seine Gabe der Eucharistie – können wir nicht leben". Franziskus weiter:

"Wir wollen diese große Gabe, die Gott uns schenkt, immer tiefer verstehen lernen und damit unsere Beziehung zu Gott intensiver und umfassender leben. Denken wir daran, wie viele Christen für die Eucharistie ihr Leben riskiert, ja den Tod auf sich genommen haben."

Was aber heißt es für Katholiken heute, an der Messe teilzunehmen? Franziskus fragte die auf dem Petersplatz versammelten Pilger: 

"Suchen wir diese Quelle lebendigen Wassers, die unser Leben zu einem Lob und Dankopfer des Herrn werden lässt, uns zu einem Leib in Christus macht?"

Die heilige Kommunion – zu der nach katholischem Verständnis Christen im Stand der Gnade zugelassen sind – stelle eine "große Danksagung an Gott, der uns in die Gemeinschaft der Liebe von Vater, Sohn und Geist hineinnimmt" dar, so der Papst weiter.

"In ihr wird Christus gegenwärtig und wir haben teil an seinem Leiden und Sterben zu unserer Erlösung. Die Eucharistie und die Sakramente insgesamt kommen dem Bedürfnis unserer menschlichen Natur entgegen, den Herrn zu schauen und zu berühren, um ihn zu erkennen; sie sind sinnfällige Zeichen der Liebe Gottes, die bevorzugten Wege, um dem Herrn zu begegnen."

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