Papst Franziskus betet Vaterunser in orthodoxer Kathedrale von Bukarest

Papst Franziskus und der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel am 31. Mai in Bukarest
Foto: Vatican Media
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Bei seinem Besuch Bukarests hat Papst Franziskus in der neuen rumänisch-orthodoxen Kathedrale das Vaterunser gebetet. Zuvor traf sich der Pontifex am ersten Tag seiner Rumänienreise mit dem Ständigen Synod der rumänisch-orthodoxen Kirche. In seiner dortigen Ansprache rief er dazu auf, "gemeinsam zu gehen" als "Geschwister des Blutes": Ein Ausdruck, dem Franziskus auch in Bulgarien betonte in seiner dortigen Rede von der "Ökumene des Blutes"

"Liebe Brüder, lasst uns gemeinsam vorangehen, zum Lob der Heiligsten Dreifaltigkeit und zum gegenseitigen Wohl, um unseren Brüdern und Schwestern zu helfen, Jesus zu sehen. Ich erneuere meinen Dank an euch und versichere euch auch im Namen der Katholischen Kirche meiner Zuneigung, meiner Freundschaft und meines Gebetes."

Vor dem Gebet des Pater noster betonte Papst Franziskus am heutigen 31. Mai, dass Christen das Gebet als Kinder Gottes sprechen dürfen.

"Jedes Mal, wenn wir 'Vater unser' sagen, bekräftigen wir, dass das Wort Vater nicht ohne das Wort unser stehen kann. Vereint im Gebet Jesu, vereint uns auch seine Erfahrung im Lieben und im Füreinander-beten, was uns veranlasst zu sagen: Mein Vater und euer Vater, mein Gott und euer Gott".

Die Gotteskindschaft der Christen war auch das zentrale Thema der Predigt des Papstes bei der Feier der heiligen Messe in der katholischen Josefskathedrale in Bukarest.

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