Neueste Nachrichten: Orthodoxie

Martin Mosebach in Rom. / EWTN.TV/Paul Badde

Martin Mosebach übt scharfe Kritik an moderner Sakralkunst der katholischen Kirche

10. Juni 2024

Von Alexander Folz

Vor allem nach der Aufklärung wandten sich viele Künstler von der Kirche ab und orientierten sich „an einer neuen Theologie“, so Mosebach.

Papst Franziskus / CNA Deutsch / Rudolf Gehrig

Aufregung um Papst-Titel: Was bedeutet „Patriarch des Abendlandes“?

12. April 2024

Von Rudolf Gehrig

Nur eine Kleinigkeit oder gar eine große Geste in Richtung der Ökumene? CNA Deutsch sprach darüber mit dem Augsburger Kirchenhistoriker Matthias Simperl.

Patriarch Bartholomaios / screenshot / YouTube / Together | Gathering of the People of God

Patriarch von Konstantinopel hofft auf gemeinsamen Ostertermin von Katholiken und Orthodoxen

5. April 2024

Von Tyler Arnold

„Es ist ein Skandal, das einzigartige Ereignis der Auferstehung des einen Herrn getrennt zu feiern“, sagte der orthodoxe Patriarch Bartholomaios I.

Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras im Jahr 1964 / screenshot / YouTube / The Ecumenical Patriarchate

Vor 60 Jahren: Papst Paul VI. trifft in Jerusalem auf orthodoxen Patriarchen Athenagoras

5. Januar 2024

Von Alexander Folz

Das Treffen in Jerusalem legte den Grundstein für einen ökumenischen Dialog zwischen den Nachfolgern der Apostel Petrus (Rom) und Andreas (Konstantinopel).

Bischof Andrej Ćilerdžić / ServareManere / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0 Deed)

Der serbisch-orthodoxe Bischof Andrej von Wien und die Ökumene

4. November 2023

Von Barbara Wenz

Könnte man die Idee des Bischofs von Rom als eines Patriarchen unter anderen Patriarchen, aber mit einer gewissen Sonderstellung, umsetzen, dann sei die Einheit greifbar.

Das Treffen zwischen der Delegation aus Rom mit Patriarch Kirill in Moskau, 29. Juni 2023 | / Abteilung für Außenbeziehungen des Moskauer Patriarchats

Ökumenische Begegnung bei Friedensmission: Italienischer Kardinal beendet Moskau-Trip

Wie der Vatikan bekannt gab, ist Kardinal Matteo Zuppi vom 28. bis 30. Juni nach Moskau gereist, um humanitäre Initiativen zu identifizieren, die Wege zum Frieden in der Ukraine ebnen könnten.

Papst Franziskus, Patriarch Bartholomaios I. / Vatican Media

Papst Franziskus betont „Tiefe der Bande“ mit Ökumenischem Patriarch von Konstantinopel

30. November 2022

Von CNA Deutsch

Man müsse „anerkennen, dass die Spaltungen das Ergebnis sündhafter Handlungen und Haltungen sind, die das Wirken des Heiligen Geistes behindern, der die Gläubigen zur Einheit in der legitimen Vielfalt führt“, so der Papst.

Patriarch Bartholomaios / Arctic Circle / Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

Orthodoxer Patriarch von Konstantinopel würdigt Zweites Vatikanisches Konzil

Die Ankündigung des Konzils durch Papst Johannes XXIII. sei von orthodoxen Christen sowohl mit Freude als auch mit Skepsis aufgenommen worden.

Kallistos Ware / screenshot / YouTube / Transformative Heart

Bekannter orthodoxer Theologe und Bischof Kallistos Ware gestorben

24. August 2022

Von Hans Jakob Bürger

In den deutschsprachigen Ländern hatte er sich – auch unter Katholiken – besonders durch seine Publikationen zum Jesusgebet einen Namen gemacht.

Papst Franziskus / CNA / Daniel Ibanez

Papst Franziskus an orthodoxe Delegation: "Tage der Distanz" zwischen Kirchen sind vorbei

Der theologische Dialog zwischen der katholischen Kirche und der Orthodoxie dürfe sich "nicht mit einer 'kirchlichen Diplomatie'" begnügen, sagte der Heilige Vater.

Blick auf Jerusalem / Pixabay (CC0)

"Israelische Radikale" dringen in Kapelle des orthodoxen Patriarchats von Jerusalem ein

Die Polizei müsse alles in ihrer Macht Stehende tun, "um die Vandalen zu finden", forderte das Patriarchat.

Onufriy, Metropolit von Kiew und der ganzen Ukraine für die Ukrainische Orthodoxe Kirche (Moskauer Patriarchat), bei einer Liturgie in Kiew, 8. Mai 2016. / Sergento via Wikimedia (CC BY-SA 4.0)

Ukrainische Orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats erklärt ihre "volle Unabhängigkeit"

Ein Konzil der ukrainisch-orthodoxen Kirche (Moskauer Patriarchat) beschloss am Freitag ihre "volle Selbstständigkeit und Unabhängigkeit" und distanzierte sich damit von der russischen Orthodoxie. Die Entscheidung fällt in den dritten Monat der russischen Invasion in der Ukraine, die vom Moskauer Patriarchen Kyrill nachdrücklich unterstützt wird. "Der Rat hat die entsprechenden Änderungen und Ergänzungen der Statuten über die Verwaltung der ukrainisch-orthodoxen Kirche angenommen und damit die volle Selbstständigkeit und Unabhängigkeit der ukrainisch-orthodoxen Kirche bekräftigt", so der Beschluss der Kirche vom 27. Mai in Kiew. Das Konzil verurteilte auch den Russisch-Ukrainischen Krieg, gab Bedingungen für einen Dialog mit der Orthodoxen Kirche der Ukraine vor und sprach die Möglichkeit der Durchführung des Chrisam an, der in der russischen Tradition als Zeichen der Autokephalie gilt. Das Konzil verurteilt den Krieg als eine Verletzung des göttlichen Gebots "Du sollst nicht töten" und drückte seine "Uneinigkeit mit der Position des Patriarchen Kirill von Moskau und ganz Russland bezüglich des Krieges in der Ukraine" aus. Er forderte die russischen und ukrainischen Behörden auf, die Verhandlungen fortzusetzen. Angesichts der Kommunikationsschwierigkeiten inmitten des Krieges wurde den Diözesanbischöfen "das Recht zugestanden, in bestimmten Fragen des diözesanen Lebens, die in die Zuständigkeit des Heiligen Synods oder des Primas der ukrainisch-orthodoxen Kirche fallen, eigenständig Entscheidungen zu treffen und die Hierarchie zu informieren, sobald die Möglichkeit dazu wieder gegeben ist." In Anbetracht der Flucht von Millionen von Ukrainern während des Krieges beschloss er, die Diaspora zu unterstützen, und brachte "seine tiefe Überzeugung zum Ausdruck, dass die ukrainisch-orthodoxe Kirche ihre Gläubigen nicht ohne geistliche Betreuung lassen kann, ihnen in ihren Prüfungen nahe sein und kirchliche Gemeinschaften organisieren muss ... Es ist notwendig, die Mission im Ausland unter den orthodoxen Ukrainern weiter zu entwickeln, um ihren Glauben, ihre Kultur, ihre Sprache und ihre orthodoxe Identität zu bewahren." Die östliche Orthodoxie in der Ukraine ist gespalten zwischen der UOC-MP und der Orthodoxen Kirche der Ukraine, der der Ökumenische Patriarch 2019 die Autokephalie zuerkannt hat. Seit der russischen Invasion sind einige Kirchengemeinden der UOC-MP zur OCU übergetreten, und einige haben aufgehört, Patriarch Kirill in der Göttlichen Liturgie zu gedenken. Der Rat drückte "tiefes Bedauern über den Mangel an Einheit in der ukrainischen Orthodoxie" aus und sagte, es sei "besonders enttäuschend", dass die Gewährung der Autokephalie an die OCU "Missverständnisse vertieft und zu physischen Konfrontationen geführt hat". Der Dialog könne wieder aufgenommen werden, wenn die OCU "die gewaltsamen Beschlagnahmungen von Kirchen und die erzwungenen Versetzungen von Gemeinden" der UOC-MP einstelle; "erkennen, dass ihr kanonischer Status ... tatsächlich nicht autokephal ist"; und "die Frage der Kanonizität der OCU-Hierarchie klären, denn für die ukrainische orthodoxe Kirche, wie für die meisten orthodoxen Ortskirchen, ist es ganz offensichtlich, dass es zur Anerkennung der Kanonizität der OCU-Hierarchie notwendig ist, die Apostolische Sukzession ihrer Bischöfe wiederherzustellen. "

Bischof Georg Bätzing, Metropolit Augoustinos / Deutsche Bischofskonferenz / Kopp

Im Zeichen des Ukraine-Kriegs: Bätzing trifft Chef der orthodoxen Bischofskonferenz

"Es ist widersinnig zu behaupten, Kinder Gottes zu sein, wenn wir den Friedensauftrag, den unser Herr Jesus Christus uns auferlegt hat, vernachlässigen", erklärten die beiden Bischöfe.

Bischof Gerhard Feige / Bistum Magdeburg

"Zeitenwende" in der Ökumene: Bischof Feige zur Orthodoxie im Zeichen des Ukraine-Kriegs

Man müsse "grundsätzlich" überlegen, "unter welchen Voraussetzungen ökumenische Dialoge überhaupt sinnvoll erscheinen".

Papst Franziskus bei der Predigt im Petersdom am Barmherzigkeitssonntag am 24. April 2022. / CNA Deutsch / Daniel Ibanez

Papst Franziskus spricht über die Zweifel des Thomas und grüßt Orthodoxe zu Ostern

24. April 2022

Von Rudolf Gehrig

Papst Franziskus hat am heutigen Barmherzigkeitssonntag die Heilige Messe im Petersdom gefeiert. Hauptzelebrant der Messe war Erzbischof Rino Fisichella, die Predigt jedoch hielt Papst Franziskus. Darin sprach der Papst über die den Friedenswunsch Jesu und die Versöhnung mit Gott. Später betete der Heilige Vater am Petersplatz gemeinsam mit mehreren hundert Gläubigen das Regina Coeli.  

Kardinal Kurt Koch / CNA Deutsch / Daniel Ibanez

Kardinal Kurt Koch: Sorgen über "Synodalen Weg" sind berechtigt

15. April 2022

Von Rudolf Gehrig

Der Schweizer "Ökumene-Minister" des Papstes, Kurienkardinal Kurt Koch, hat die Ansicht von Papst Franziskus unterstrichen, wonach jede religiöse Rechtfertigung für den Krieg in der Ukraine "Blasphemie" sei. "Der Missbrauch der Religion spielt eine große Rolle", so Koch in einem Interview mit EWTN Vatican am Mittwoch. Kardinal Koch ist Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen und sprach im Interview auch über die Sorgen des Papstes hinsichtlich des umstrittenen "Synodalen Weges" in Deutschland. Über die internationale Kritik am selbstitulierten "Reformprozess" in Deutschland sagte Koch, dass er hoffe, dass die deutschen Bischöfe "nicht einfach verteidigend abwehren", weil sich dahinter "berechtigte Sorgen" befänden, die man ernst nehmen müsse. Das Interview wurde von EWTN Vatican gestern aufgezeichnet und wird demnächst im EWTN-Nachrichtenmagazin "Vaticano" weltweit ausgestrahlt.

Hauptgebäude der Universität Freiburg (Schweiz) / Norbert Aepli / Wikimedia (CC BY-SA 2.5)

Ukraine-Krieg: Metropolit Hilarion von Amt an Schweizer Universität suspendiert

Eine Schweizer Universität hat einen führenden russisch-orthodoxen Prälaten wegen "seines Schweigens" zum Ukraine-Krieg von seinem Posten als Professor suspendiert.

Kardinal Reinhard Marx am 24. Februar 2019 in Rom / Daniel Ibanez / CNA Deutsch

Ukraine: Kardinal Marx fordert Patriarch Kyrill auf, auf Russlands Präsidenten einzuwirken

Kardinal Reinhard Marx hat den Patriarchen von Moskau Kyrill I., dazu aufgerufen, sich beim russischen Präsidenten Wladimir Putin für den Frieden einzusetzen

Metropolit Hilarion Alfeyev mit Papst Franziskus im Vatikan, 6. Oktober 2021.  / Vatican Media

Papst Franziskus trifft Metropolit Hilarion und hofft auf Treffen mit Moskauer Patriarchen

Papst Franziskus hat sich am Mittwoch mit Metropolit Hilarion getroffen, während die Erwartungen an eine zweite Begegnung zwischen dem Papst und dem Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche im Jahr 2022 steigen.

Das Weiße Haus in Washington, District of Columbia (USA) / Rene DeAnda / Unsplash (CC0)

Ökumenischer Patriarch und US-Präsident sprechen über Religionsfreiheit

27. Oktober 2021

Von Christine Rousselle

Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. diskutierte am Montag in Washington, D.C., mit führenden Politikern der USA über Religionsfreiheit und Klimawandel und kündigte eine interreligiöse Initiative zur Förderung von Impfungen gegen COVID-19 an.