Papst Franziskus ernennt Laien, Jugendfreund des Wirtschaftspräfekten, zum Generalsekretär

Maximino Caballero Ledo wuchs mit Pater Juan Antonio Guerrero SJ auf – Lange Karriere als Finanzexperte in Spanien und USA

Jesuitenpater Antonio Guerrero und Maximino Caballero, Präfekt und Generalsekretär des Wirtschaftssekretariates im Vatikan.
Foto: Vatican Media

Papst Franziskus hat am Dienstag einen spanischen Laien mit einer langen Karriere in der Finanzwirtschaft zur Nummer zwei im Wirtschaftssekretariat ernannt.

Maximino Caballero Ledo, 61, stammt aus Merida, Spanien, lebt aber seit 2007 in den Vereinigten Staaten, wo er Vizepräsident für internationale Finanzen bei Baxter Healthcare, Inc. ist, einem Unternehmen für medizinische Produkte.

Als Generalsekretär schließt sich Caballero dem Präfekten P. Juan Antonio Guerrero, SJ, an, der seit Januar das Wirtschaftsbüro des Vatikans leitet.

Wie die Catholic News Agency (CNA) berichtet, sind Guerrero und Caballero Jugendfreunde, die in derselben Stadt in Spanien aufgewachsen sind. Caballero erzählte dem Vatikan-eigenen Nachrichtendienst am 4. August, dass beide "eng befreundet" sind.

Caballero soll Mitten in der Sommerpause im Monat August als Generalsekretär beginnen, hieß es. Er hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften und Betriebswirtschaft und war für Unternehmen in Spanien und den Vereinigten Staaten tätig.

"Als Pater Guerrero mich anrief und mir dieses Projekt vorschlug, ging mir eine lange Liste von Gründen durch den Kopf, warum ich nicht akzeptieren konnte", sagte Caballero gegenüber "Vatican News".

Er sagte, dass seine beiden erwachsenen Kinder in den Vereinigten Staaten bleiben werden, wo sie arbeiten, und dass seine Frau, mit der er seit 31 Jahre verheiratet ist, mit ihm nach Rom ziehen wird.

"Meine Frau Immaculada und ich wussten vom ersten Augenblick an, dass Gottes Ruf auf viele verschiedene Weisen kommt, und das war der unsere. Deshalb gab es nur eine Antwort: 'fiat'", sagte er.

"Meine Erfahrung und meine Arbeit sind meine 'Talente', und ich hoffe, dass ich mit ihnen meinen Teil dazu beitragen kann, an der wirtschaftlichen Transparenz des Heiligen Stuhls mitzuwirken", so Caballero.

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