Papst Franziskus fordert Ende der blutigen Gewalt im Heiligen Land

Papst Franziskus beim Gebet des Regina Coeli am 16. Mai 2021
Foto: Vatican Media

Zum Frieden im Heiligen Land hat angesichts der jüngsten Gewalt in Jerusalem Papst Franziskus am heutigen Sonntag aufgerufen. Dabei verurteilte der Pontifex das Leid, beklagte die unschuldigen Toten, darunter zahlreiche Kinder, und betete mit den Pilgern auf dem Peterspatz ein Gegrüßet seist Du, Maria.

In seiner Ansprache nach dem Gebet des Regina Coeli sagte Papst Franziskus: 

"Ich frage mich: Wohin werden Hass und Rache führen? Glauben wir wirklich, dass wir Frieden schaffen können, indem wir den anderen zerstören? Im Namen Gottes rufe ich zur Ruhe auf und appelliere an diejenigen, die die Verantwortung haben, die Bomben zu stoppen, den Anfang des Friedens zu begehen, auch mit Hilfe der internationalen Gemeinschaft."

"Lasst uns unaufhörlich beten, dass Israelis und Palästinenser den Weg des Dialogs und der Vergebung finden", fuhr Franziskus fort. "Lasst uns für die Opfer beten, besonders für die Kinder. Beten wir für den Frieden zur Königin des Friedens".  

In seiner Katechese vor dem Mittagsgebet sprach der Papst über das Fest Christi Himmelfahrt. 

Die Himmelfahrt vollende die Mission Jesu auf Erden, sagte Franziskus. Jesus Christus, der "vom Himmel herabgestiegen ist", um die Menschen zu erlösen, steige in den Himmel auf, und nehme "unser Fleisch mit sich", so der Papst. Gleichzeitig bleibe der Heiland bei den Jüngern, und entsende den Heiligen Geist. Somit sei die Himmelfahrt ein Grund zur Freude, nicht eines Gefühls der "Verlassenheit", fuhr Franziskus fort. Abschliessend rief der Papst alle seine Zuhörer auf, um "die Fürsprache der Muttergottes, der Königin des Himmels", zu bitten.

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