Papst Franziskus: Krieg und Terror sind immer ein Verlust für die Menschheit

Papst Franziskus beim Gebet des Angelus
Foto: Vatican Media
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Papst Franziskus hat den 70. Jahrestag der Genfer Konventionen am morgigen Montag gewürdigt, und dessen Forderung zum Schutz des Lebens und der Menschenwürde in bewaffneten Konflikten wiederholt. Gleichzeitig erinnerte der Papst die Gläubigen an das Tagesevangelium nach Lukas und dessen Warnung, wachsam zu sein daran, sich im Gebet wie im ganzen Leben auf Gott auszurichten.

"Der Gedanke an die letzte Begegnung mit dem Vater", so Franziskus, ermutige die Christen, sich zu heiligen, und sich dabei auch für ihre Nächsten einzusetzen.

"Lasst uns nicht vergessen, dass Krieg und Terrorismus immer ein schwerer Verlust für die ganze Menschheit sind", sagte Papst Franziskus am heutigen 11. August nach seinem Angelusgebet.

Die Genfer Konventionen sind "wichtige internationale Rechtsinstrumente, die der Anwendung von Gewalt Grenzen setzen und auf den Schutz von Zivilisten und Gefangenen in Kriegszeiten abzielen", sagte Francis.

Die vier Genfer Konventionen, die nach dem Zweiten Weltkrieg am 12. August 1949 unterzeichnet wurden, erweiterten das humanitäre Völkerrecht zum Schutz der Zivilbevölkerung während des Krieges und legten Vorschriften für die humane Behandlung von Kriegsgefangenen sowie von Verwundeten und Kranken fest.

Papst Franziskus betonte die besondere Schutzbedürftigkeit von Menschen und Einrichtungen heute, insbesondere von Krankenhäusern, Schulen, Gotteshäusern und Migrantenunterkünften.

Papst Franziskus sagte, er hoffe, dass der Jahrestag der Genfer Konventionen den Ländern heute helfen werde, sich "des unerlässlichen Bedarfs zum Schutz von Leben und Würde der Opfer bewaffneter Konflikte bewusst zu werden".

"Wir sind aufgerufen, einen authentischen und reifen Glauben zu leben, der in der Lage ist, die vielen Nächte des Lebens zu erleuchten", sagte Papst Franziskus in seiner Ansprache zum Angelus.

Der Papst erklärte, dass "das Licht des Glaubens ständig genährt werden muss, indem man Jesus im Gebet von Herz zu Herz begegnet und auf Sein Wort hört".

"Der wahre Glaube öffnet unsere Herzen für andere und spornt uns zur konkreten Gemeinschaft mit unseren Brüdern an, besonders mit den Bedürftigen", sagte Papst Franziskus.

"Der Gedanke an unsere letzte Begegnung mit dem Vater, reich an Barmherzigkeit, erfüllt uns mit Hoffnung und spornt uns zu einem ständigen Einsatz für unsere Heiligung und zum Aufbau einer gerechteren und brüderlichen Welt an", sagte er, und schloss mit der Bitte, dass die Jungfrau Maria durch ihre mütterliche Fürsprache die Gläubigen darin bestärke.

Courtney Grogan trug zur Berichterstattung bei.

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