Papst Franziskus laisiert Fernando Karadima

Papst Franziskus bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz am 21. September 2016
Foto: CNA / Daniel Ibanez
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Papst Franziskus hat den wegen sexuellen Missbrauchs verurteilten Priester Fernando Karadima laisiert. 

Der Heilige Stuhl teilte mit, dass der Pontifex den Kinderschänder mit einem am Donnerstag, den 27. September 2018 unterzeichneten Dekret von den Pflichten und Rechten seines Standes entbunden hat.

Die Verordnung tritt mit ihrer Veröffentlichung in Kraft. Fernando Karadima wurde am heutigen Freitag informiert.

Der heute 88 Jahre alte Karadima wurde im Jahr 2011 nach einem sechsmonatigen Verfahren des jahrzehntelangen sexuellen Missbrauchs für schuldig befunden. Als Strafe wurde der Priester dazu verurteilt, ein zurückgezogenes Leben des Gebets und der Buße zu leben. 

Am 28. und 29. April 2018 trafen sich drei ehemalige Karadima-Opfer mit Papst Franziskus im Vatikan. Im Juni traf sich der Pontifex mit weiteren Opfern von Karadima, diesmal fünf Priestern und zwei Laien. Bei beiden Begegnungen entschuldigte sich Franziskus bei den Geschädigten.

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