Papst Franziskus: Warum Katholiken keine Angst vor dem Sterben haben müssen

Teilnehmer der Generalaudienz am 18. Oktober 2017
Foto: CNA / Daniel Ibanez
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Über den Umgang mit dem Tod hat Papst Franziskus bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz heute seine Katechese gehalten.

In früheren Zeiten, so der Papst, sei es üblich gewesen, sich intensiv mit der Realität des Todes auseinanderzusetzen. Heute neige man dazu, diese Wirklichkeit auszublenden, ja, sogar auszulöschen, so Franziskus weiter.

"Die Betrachtung des Todes konfrontiert den Menschen mit den Werten des Lebens, die wirklich zählen. Er muss sich fragen, auf welches Ziel hin er lebt. Unsere Sünden, wie Stolz, Zorn und Hass, werden im Blick auf das Ende des Lebens in ihrer wahren Nichtigkeit erkannt, alles Gute, für das wir uns aufgeopfert haben, zeigt sich hingegen als bleibender Wert."

Jesus selbst bringe Licht in das Geheimnis des Todes, fuhr der Papst fort. In seiner tiefen Trauer über den Tod des Lazarus zeige er auch heute den Gläubigen seine Nähe, "und erfüllt uns durch die Auferweckung seines Freundes mit wirklicher Hoffnung auf das unvergängliche Leben“.

"Im Angesicht des Todes werden wir daher nicht von Angst überwältigt, wenn wir dem Wort des Herrn glauben: 'Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt' (Joh 11,25). Für jeden, der glaubt, wird diese Hoffnung zu einer offenen Tür, durch die das Licht der Gnade Christi scheint." 

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